Commerzbank Frankfurt Marathon

Green Mobility

Helfer

Gold für den Pappelhof – mit Bio läuft’s sich besser!

Verleihung der Gold-Plakette auf dem Hessentag

Gemeinhin greift die Bezeichnung Gold ja im sportlichen Bereich - bei Welt-, Europa- und deutschen Meisterschaften; im besten Fall bei Olympischen Spielen. Doch in diesem speziellen Fall geht es um ein anderes Thema. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat nämlich der Betriebsgemeinschaft Pappelhof in Reichelsheim-Beienheim die Ehrenplakette in Gold verliehen. Und zwar für „besondere Verdienste um den ökologischen Landbau“. Ausgezeichnet wurde die Betriebsgemeinschaft anlässlich des Hessentags in Stadtallendorf.

Was das alles in diesem Newsletter des Commerzbank Frankfurt Marathon zu suchen hat? Ganz einfach. Thomas Wolff, einer der Unternehmer hinter der Betriebsgemeinschaft, gehört mit seiner Firma „Querbeet“ zu den Initiatoren für das Sponsoring des Umweltforums Rhein-Main beim ältesten deutschen Stadtmarathon, der seit 1981 stattfindet. Und nicht nur das: Querbeet unterstützt auch die größte regionale Laufserie, den Rosbacher Main-Lauf-Cup mit jährlich mehr als 16.000 Teilnehmern.

Thomas Wolff ist mehr oder weniger ein Mann der ersten Stunde. Dass beim Frankfurter Marathon alljährlich etwa 80.000 Bananen, 20.000 Äpfel und 10.000 Trauben in Bio-Qualität zur Verfügung stehen, ist ein gutes Stück sein Verdienst. Bio ist demnach längst keine Nischenkultur von Weltverbesserern mehr, sondern allgemein akzeptiert mit wachsenden Marktanteilen. „Ökologischer Landbau zeichnet sich durch eine besonders umweltverträgliche, Ressourcen schonende und tiergerechte Wirtschaftsweise aus. Bio-Produkte werden zum Beispiel ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel erzeugt. Das wird beim Verbraucher geschätzt“, betonte Silke Lautenschläger in Stadtallendorf. Und zunehmend von Läufer/innen. Die hessische Landwirtschaftsministerin sprach ihre Würdigung im Namen der sechsköpfigen Jury, deren Wahl auf den Pappelhof gefallen war.

Doch was hat der Pappelhof seit 1993, als drei Idealisten begannen, die Flächen rund um den Aussiedlerhof nahe dem Reichelsheimer Ortsteils Beienheim nach den Richtlinien des Anbauverbandes Bioland zu bewirtschaften, eigentlich bewegt? Mit 40 festen Arbeitsplätzen ist der Pappelhof mittlerweile größter privater Arbeitgeber in der Stadt Reichelsheim, und die Sortenvielfalt ist enorm. 20 verschiedene Kartoffeln gedeihen ebenso wie Sellerie, Grünspargel, Erdbeeren, Himbeeren, Fenchel, Möhren und weitere Obst- und Gemüsearten.


Sponsoren

Flash ist nicht installiert!

Laufen! Genießen! Feiern!

Video

Kabarett

Newsletter Abonnieren