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		<title>Commerzbank Frankfurt Marathon</title>
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			<title>Commerzbank Frankfurt Marathon</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 07:45:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>02.09.: Irina Mikitenko rennt Chicago, neue Weltrekordjagd in Berlin</title>
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			<description>Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) wird wie im Vorjahr beim Chicago-Marathon an den Start gehen. Dies bestätigten die Veranstalter, die zudem auch die russische Titelverteidigerin Liliya Shobukhova für das Rennen am 10. Oktober verpflichteten. Kurz zuvor gab der real,- Berlin-Marathon weitere...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) wird wie im Vorjahr beim Chicago-Marathon an den Start gehen. Dies bestätigten die Veranstalter, die zudem auch die russische Titelverteidigerin Liliya Shobukhova für das Rennen am 10. Oktober verpflichteten. Kurz zuvor gab der real,- Berlin-Marathon weitere Starter für das Männerfeld bekannt. Die Kenianer Patrick Makau, Geoffrey Mutai und Eliud Kiptanui dürften am 26. September versuchen, den Weltrekord von Haile Gebrselassie (Äthiopien/2:03:59 Stunden) zu unterbieten.<br /><br />Deutschlands Marathon-Rekordlerin Irina Mikitenko (2:19:19 Stunden in Berlin 2008) wird zum vierten Mal in Folge im Marathon auf Liliya Shobukhova treffen. 2008 in London siegte Mikitenko während Shobukhova Dritte war, in Chicago gewann dann die Russin vor der Deutschen und in London siegte sie im April wiederum während die Titelverteidigerin verletzungsbedingt aus dem Rennen ging. <br /><br />„Der Chicago-Marathon ist ein Rennen, das ich in meiner Karriere gerne gewinnen möchte. Nachdem ich im vergangenen Jahr Zweite war, freue ich mich auf die neue Chance. Ich weiß natürlich, dass es schwer wird“, sagte Irina Mikitenko, die sich zurzeit in St. Moritz auf den Marathon vorbereitet. Nachdem sie auch in der Folge der in London erlittenen Verletzung längere Zeit bei keinem hochkarätigen Straßenrennen mehr gestartet ist, plant Irina Mikitenko noch einen Lauf bei einem internationalen Halbmarathon.<br /><br />Als Favoritin gilt in Chicago jedoch die Titelverteidigerin Liliya Shobukhova, die mit 2:22:00 auch die Jahresweltbestenliste anführt. Die Russin liegt auch in der World Marathon Majors (WMM)-Serie 2009-2010 vorne, die Irina Mikitenko in den vergangenen zwei Jahren jeweils gewonnen hatte. Shobukhova hat kurz vor Ende der Serie 60 Punkte und liegt 20 Zähler vor der zweitplatzierten Irina Mikitenko. Die Deutsche müsste in Chicago mit einer möglichst schnellen Zeit gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Shobukhova dürfte zudem nicht unter die ersten drei kommen. Doch die Russin will selbst schnell laufen und kündigte an, den nationalen Rekord von 2:20:47 (Galina Bogomolova 2006 in Chicago) angreifen zu wollen.<br /><br /><br />Makau, Musyoki und Kiptanui in Berlin<br />Auch im Jahr eins nach Haile Gebrselassies Serie von vier Siegen und zwei Weltrekorden wird am 26. September in Berlin ein Weltklassefeld starten. Darunter sind mehrere potentielle Nachfolger des Weltrekordlers aus Äthiopien. Allen voran die beiden schnellsten Marathonläufer dieses Jahres: Patrick Makau und Geoffrey Mutai aus Kenia belegten im April beim Rotterdam-Marathon die Plätze eins und zwei und erzielten dabei mit 2:04:48 und 2:04:55 Zeiten, die sie auf Rang vier und fünf der ewigen Weltbestenliste im Marathon katapultierten. Diese Leistungen machen beide zuversichtlich, den Weltrekord von 2:03:59 da anzugreifen, wo er im Jahre 2008 aufgestellt wurde – in Berlin. Die flache Strecke und die begeisterten Zuschauer bilden die Grundvoraussetzungen für die schnellen Rennen von Berlin, wo seit 1998 sechs Weltrekorde erzielt wurden, davon zwei bei den Frauen und vier bei den Männern. <br />Neben Makau und Mutai wird mit Eliud Kiptanui (Kenia) der Sensationssieger des Prag-Marathons beim real,- Berlin-Marathon starten. Der zuvor unbekannte Kenianer schraubte in seinem ersten internationalen Marathonrennen den Prager Streckenrekord – der Kurs gehört nicht zu den schnellsten der Welt und beinhaltet sogar Kopfsteinpflasterpassagen – auf erstaunliche 2:05:39 Stunden. Der Kenianer lief so schnell durch Prag, dass seine Konkurrenten zunächst davon ausgingen, er sei ein Tempomacher und würde das Rennen bald beenden. Auch er dürfte einem Weltrekordtempo der Spitzengruppe folgen.<br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:45:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Letzte Meldephase für den Commerzbank Frankfurt Marathon hat begonnen</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/bis_30_juni_der_commerzbank_frankfurt_marathon_zum_schnaeppchenpreis.html</link>
			<description>Ab 01. September 2010 bis zum Meldeschluss am 10. Oktober 2010 beträgt die Teilnahmegebühr für den Commerzbank Frankfurt Marathon 75 Euro. Wer sich für den ältesten deutschen Stadtmarathon am 31. Oktober 2010 also noch nicht angemeldet hat, sollte sich beeilen.Hier geht's zur Online-Anmelung!Wenn...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ab 01. September 2010 bis zum Meldeschluss am 10. Oktober 2010 beträgt die Teilnahmegebühr für den Commerzbank Frankfurt Marathon 75 Euro. Wer sich für den ältesten deutschen Stadtmarathon am 31. Oktober 2010 also noch nicht angemeldet hat, sollte sich beeilen.<br /><br /><a href="de/teilnehmer/anmeldung/online-anmeldung.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Hier geht's zur Online-Anmelung!</a><br /><br />Wenn Du unsere Infobroschüre mit einem Anmeldeformular per Post erhalten möchtest, kannst du diese telefonisch unter 069 37004680 oder per E-Mail an <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,ocknBhtcpmhwtv/octcvjqp0eqo');" >mail@frankfurt-marathon.com</a> anfordern. <span id="1276782139801S" style="display: none;">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Frankfurt Marathon news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Last price step for the Commerzbank Frankfurt Marathon until the 10th of October begins</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/next_price_step_for_the_commerzbank_frankfurt_marathon_until_the_31st_of_august.html</link>
			<description>The last phase of the early bird special for the Commerzbank Frankfurt Marathon begins. Just now the registration fee is about 75 EUR for persons living in the EU (80 EUR for persons living outside the EU). The last price step ends on 10th of October 2010. Everybody who wants to take part in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">The last phase of the early bird special for the Commerzbank Frankfurt Marathon begins.&nbsp;Just now the registration fee is about 75 EUR for persons living in the EU (80 EUR for persons living outside the EU). The last price step ends on 10th of October 2010. Everybody who wants to take part in the most historical German city marathon for a bargain should hurry up. So far the number of participants has increased by 23% during the early bird registration period, if this movement continues we would expect 13.000 starters on the last weekend in October at the exhibition tower. Not only the fast course and the atmospheric finish into the &quot;Festhalle&quot; are in favor of the Commerzbank marathon in Frankfurt. According to an evaluation of the magazine &quot;Spiridon&quot; the German classic event is leading in nationwide with its all inclusive package. In other words: the best cost performance ratio of the 23 marathons you will get in Frankfurt. Like in the years before you will again enjoy the pasta party, free public transportation, the shuttle from the parking lot at the Rebstock Bad to the exhibition hall area and the registration in an all inclusive package. On top of that the starter bag is bulging.<span id="1278317597996S" style="display: none;">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Frankfurt Marathon news (en)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>29.08.: David Rudisha rennt erneut 800-m-Weltrekord</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/2908_david_rudisha_rennt_erneut_800_m_weltrekord.html</link>
			<description>Fast genau 13 Jahre lang war der 800-m-Weltrekord des gebürtigen Kenianers Wilson Kipketer (Dänemark/1:41,11 Minuten) praktisch unantastbar. Jetzt kam David Rudisha und stellte innerhalb von acht Tagen zwei Weltrekorde über die zwei Stadionrunden auf. Zwischendurch sicherte er sich zudem in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Fast genau 13 Jahre lang war der 800-m-Weltrekord des gebürtigen Kenianers Wilson Kipketer (Dänemark/1:41,11 Minuten) praktisch unantastbar. Jetzt kam David Rudisha und stellte innerhalb von acht Tagen zwei Weltrekorde über die zwei Stadionrunden auf. Zwischendurch sicherte er sich zudem in beeindruckender Manier auch noch den Sieg in der Diamond League in einem hochkarätig besetzten Rennen in Brüssel. Der erst 21-jährige Kenianer hat damit für eine geschichtsträchtige Leichtathletik-Leistung gesorgt. Im italienischen Rieti verbesserte David Rudisha am Sonntag seinen eigenen 800-m-Weltrekord auf 1:41,01 Minuten.</p>
<p class="bodytext">„Meine Zeit wird eines Tages kommen, ich bin noch jung und muss geduldig sein.“ Das hatte David Rudisha vor einem Jahr gesagt, nachdem der Kenianer bei den Weltmeisterschaften in Berlin im 800-m-Halbfinale überraschend gescheitert war. Zuvor hatte er 2008 die Olympiaqualifikation verletzungsbedingt verpasst. Die Zeit des David Rudisha kam ziemlich schnell.</p>
<p class="bodytext">Nach der WM-Pleite von Berlin blieb der erst 21-Jährige in mittlerweile 19 Rennen über 800 m ungeschlagen. Nur fünf Tage nach seinem Weltrekord beim ISTAF im Berliner Olympiastadion (1:41,09 Minuten), entschied er am Freitagabend auch den Lauf beim Diamond League-Finale in Brüssel für sich. Damit gewann David Rudisha neben einer Prämie von 40.000 US-Dollar einen Diamanten. Obwohl er mit 1:43,50 Minuten eine durchaus schnelle Zeit lief, war Brüssel für den Kenianer lediglich eine Zwischenstation. „Heute ging es nur um den Sieg in der Diamond League. Das war kein Rennen, das für einen Rekordversuch geeignet ist“, erklärte David Rudisha am Freitagabend und fügte hinzu: „Ich fühle mich immer noch stark. Und wenn am Sonntag in Rieti die Bedingungen gut sind, will <br />ich versuchen, meinen Weltrekord zu verbessern.“ </p>
<p class="bodytext">Am Sonntag setzte David Rudisha bei sehr guten Bedingungen in Rieti sein Ziel um. Im Gegensatz zum Berliner Rennen vor einer Woche waren nun zwei Tempomacher im Rennen. Rudishas Trainingspartner Sammy Tangui erreichte nach 48,20 Sekunden die 400-m-Marke. Damit war er schneller als vor einer Woche in Berlin (48,65). Danach löste ihn Jackson Kivuva (beide Kenia) ab und führte Rudisha noch weitere 100 Meter. Die letzten 300 m rannte David Rudisha dann alleine, wobei er den 600-m-Punkt nach 1:14,59 Minuten erreichte – minimal langsamer als in Berlin (1:14,54). Auf den letzten 200 Metern war er dann aber wieder etwas schneller als beim ISTAF und so fiel der Rekord zum zweiten Mal nur eine Woche später. Nach 1:41,01 Minuten war David Rudisha vor seinem Landsmann Boaz Lalang (1:42,95) sowie den jeweils persönliche Bestzeiten laufenden Nick Symmonds (USA/1:43,76) und Michael Rimmer (Großbritannien/1:43,89) im Ziel.</p>
<p class="bodytext">Seit der internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) 1912 damit begann, offiziell Weltrekorde zu führen, hat noch nie ein Läufer in so kurzer Zeit zwei 800-m-Männer-Bestzeiten aufgestellt. „Ich wusste, dass ich in guter Form war. Die Bedingungen waren perfekt und ich hatte erwartet, dass ich zwei Weltrekorde innerhalb von sieben Tagen laufen kann“, erklärte David Rudisha, der ursprünglich sogar hoffte, dass er in Rieti schon unter 1:41 Minuten rennen würde. „Aber das werde ich dann im nächsten Jahr probieren“, kündigte er an.</p>
<p class="bodytext">Das italienische Rieti war im vergangenen Jahr bereits der Ort, wo sich David Rudisha einen Namen machte. Kurz nach der Berliner WM lief er damals 1:42,01 Minuten und brach im Alleingang den 25 Jahre alten Afrika-Rekord von Sammy Koskei (Kenia). Plötzlich war David Rudisha der viertschnellste 800-m-Läufer aller Zeiten. Schneller waren vorher nur der damalige Weltrekordler Wilson Kipketer (Dänemark/1:41,11), der legendäre Brite Sebastian Coe (1:41,73) und der Brasilianer Joaquim Cruz (1:41,77). Seit Rieti 2009 war der Weltrekord nicht mehr außer Reichweite für den Youngster. Und mit erst 21 Jahren ist noch mehr möglich für David Rudisha, der eines Tages sogar der erste 800-m-Läufer sein könnte, der die Zeitbarriere von 1:40 Minuten durchbricht. In den kommenden beiden Jahren sind die Goldmedaillen bei den Weltmeisterschaften 2011 und bei Olympia 2012 das große Ziel des Kenianers. Die besten Zeiten des David Rudisha werden erst noch kommen.</p>
<p class="bodytext">Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net</p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:31:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>28.08.: Weltmeisterin Vivian Cheruiyot triumphiert in der Diamond League</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/2808_weltmeisterin_vivian_cheruiyot_triumphiert_in_der_diamond_league.html</link>
			<description>Diamanten statt Gold: Die Diamond League hat als hochkarätigste Serie der internationalen Leichtathletik-Meetings die Golden League in dieser Saison abgelöst. Wer nach sieben Meetings in seiner Disziplin am meisten Punkte gesammelt hatte, gewann den mit einem Diamanten sowie 40.000 US-Dollar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Diamanten statt Gold: Die Diamond League hat als hochkarätigste Serie der internationalen Leichtathletik-Meetings die Golden League in dieser Saison abgelöst. Wer nach sieben Meetings in seiner Disziplin am meisten Punkte gesammelt hatte, gewann den mit einem Diamanten sowie 40.000 US-Dollar dotierten Jackpot. In Brüssel fand am Freitagabend vor 47.000 Zuschauern im ausverkauften König-Baudouin-Stadion das letzte Meeting der Serie statt.</p>
<p class="bodytext">Fünf Tage nach seinem sensationellen 800-m-Weltrekord in Berlin (1:41,09 Minuten) dominierte David Rudisha auch das Rennen in Brüssel, bei dem er mit Abubaker Kaki Khamis (Sudan) auf seinen schärfsten Konkurrenten traf. Doch in der zweiten Runde von der Spitze laufend, ließ der Kenianer der Konkurrenz keine Chance und gewann in 1:43,50 Minuten vor dem Sudanesen (1:43,84). „Heute ging es nur um den Sieg in der Diamond League. Ich fühle mich aber noch gut und wenn die Bedingungen stimmen, werde ich am Sonntag in Rieti versuchen, meinen Weltrekord zu brechen“, sagte David Rudisha.</p>
<p class="bodytext">Ebenso souverän lief auch Rudishas Landsmann Asbel Kiprop in Brüssel zum Diamanten-Sieg. Er gewann das 1.500-m-Rennen in 3:32,18 Minuten vor dem überraschend starken US-Amerikaner Leonel Manzano (3:32,37). In diesem Lauf schlug sich der Europameisterschafts-Zweite Carsten Schlangen (LG Nord) als Siebenter beachtlich und stellte mit 3:34,19 Minuten eine persönliche Bestzeit auf. „Ich bin hier besser gelaufen als in Berlin, denn ich konnte ohne Druck an den Start gehen. Natürlich bin ich froh über meine Bestzeit, aber ich hätte punktuell noch mehr herausholen können“, erklärte Carsten Schlangen.</p>
<p class="bodytext">Bei den Frauen setzte sich mit Janeth Jepkosgei über die 800 m die Weltmeisterin von 2007 durch. Die Kenianerin gewann wie David Rudisha sowohl das Rennen in Brüssel – in 1:58,82 Minuten war sie klar vor Mariya Savinova (Russland/1:59,49) und der amtierenden Weltmeisterin Caster Semenya (Südafrika/1:59,65) im Ziel – als auch die Gesamtwertung.</p>
<p class="bodytext">Über 5.000 m waren vor dem Meeting in Brüssel noch zwei Athletinnen im Rennen um den Diamond-League-Sieg: Sentayehu Ejigu (Äthiopien) führte mit drei Punkten Vorsprung vor Vivian Cheruiyot. Doch die kenianische 5.000-m-Weltmeisterin setzte sich durch und verteidigte auch auf der Zielgeraden ihren Vorsprung. In 14:34,13 Minuten gewann sie vor ihrer Landsfrau Linet Masai (14:35,07), der 10.000-m-Weltmeisterin, und Ejigu (14:35,13). Damit verdrängte Cheruiyot die Äthiopierin noch von Platz eins. Über 3.000 m Hindernis reichte hingegen Milcah Cheiywa (Kenia/9:22,34) ein zweiter Platz hinter Sofia Assefa (Äthiopien/9:20,72) zum Gesamtsieg. Die drittplatzierte Äthiopierin Almaz Ayana stellte mit 9:22,51 Minuten einen Juniorinnen-Weltrekord auf.</p>
<p class="bodytext">In der Woche zuvor hatte sich in Zürich der 5.000-m-Läufer Imane Merga (Äthiopien) den Diamanten und die Siegprämie gesichert. Dafür reichte ihm ein zweiter Platz hinter seinem Landsmann Tariku Bekele (12:55,03) in 12:56,34. Ebenfalls Zweiter in Zürich und Erster in der Gesamtwartung war der kenianische Hindernisläufer Paul Koech. Er musste sich in einem schnellen Rennen in 8:05,48 Minuten seinem Landsmann Ezekiel Kemboi (8:01,74) geschlagen geben. Überlegen sicherte sich Nancy Langat den Diamond-League-Sieg über 1.500 m. Die Kenianerin, die fünf von sieben möglichen Rennen für sich entschied und in Zürich in 4:01,01 Minuten deutlich vor Gelete Burka (Äthiopien/4:02,26) gewann, sammelte mehr als doppelt so viele Punkte als die auch in der Serie zweitplatzierte Burka.</p>
<p class="bodytext">Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net</p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 14:06:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>27.08.: Mary Keitany läuft Marathon-Debüt in New York</title>
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			<description>7ary Keitany wird ihr Marathon-Debüt am 7. November in New York laufen. Die Veranstalter des Rennens gaben die Verpflichtung der Kenianerin bekannt. Die 28-Jährige gilt als die kommende große Marathonläuferin, der man sogar zutrauen kann, eines Tages den Weltrekord der Britin Paula Radcliffe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">7ary Keitany wird ihr Marathon-Debüt am 7. November in New York laufen. Die Veranstalter des Rennens gaben die Verpflichtung der Kenianerin bekannt. Die 28-Jährige gilt als die kommende große Marathonläuferin, der man sogar zutrauen kann, eines Tages den Weltrekord der Britin Paula Radcliffe (2:15:25) angreifen zu können. Mary Keitany hatte im Mai in Berlin für Aufsehen gesorgt, als sie den 25-km-Weltrekord auf 1:19:53 Stunden verbesserte und als erste Frau die 1:20-Stunden-Marke über diese Distanz unterbot.</p>
<p class="bodytext">„Es wird mein Debüt über die Marathondistanz und ich habe keine Ahnung, wie mein Körper sich während der letzten Meilen verhalten wird. Aber ich blicke zuversichtlich auf diese neue Herausforderung“, sagte die aktuelle Halbmarathon-Weltmeisterin, die seit ihrer Rückkehr im vergangenen Jahr – nach der Geburt ihres Sohnes 2008 – über die Halbmarathon-Distanz ungeschlagen ist. Bereits in der Vorbereitung auf das Berliner 25-km-Rennen hatte Mary Keitany Kilometerumfänge trainiert, die auch für einen Marathon geeignet sind.</p>
<p class="bodytext">Mary Keitany könnte am 7. November in die Fußstapfen einer anderen großen kenianischen Marathonläuferin treten: Auch Tegla Loroupe lief einst ihr Debüt über die 42,195 km in New York. Die Kenianerin gewann ihre Premiere 1994 und stellte später zweimal einen Weltrekord über die klassische Distanz auf. Eine andere große Marathonläuferin und Weltrekordlerin, die in New York ihr Debüt gewann, war Grete Waitz. Die Norwegerin triumphierte 1978 zum ersten Mal. </p>
<p class="bodytext">Zu den Konkurrentinnen von Mary Keitany zählen am 7. November unter anderen Kim Smith (Neuseeland), Werknesh Kidane (Äthiopien), Mara Yamauchi (Großrbtiannien) sowie Shalane Flanagan (USA), die ebenfalls ihr Marathon-Debüt laufen wird.</p>
<p class="bodytext">Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net</p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>26.08.: Interview mit David Rudisha</title>
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			<description>David Rudisha will noch schneller laufen
Am vergangenen Sonntag brach der Kenianer David Rudisha  in Berlin den 800-m-Weltrekord. Der 21-Jährige lief 1:41,09 Minuten. Im  Interview spricht David Rudisha über das Rennen und seine nächsten Ziele:  Weltmeisterschaften, Olympische Spiele und eine Zeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0px;" class="bodytext">David Rudisha will noch schneller laufen</p>
<p style="margin: 0px;" class="bodytext">Am vergangenen Sonntag brach der Kenianer David Rudisha  in Berlin den 800-m-Weltrekord. Der 21-Jährige lief 1:41,09 Minuten. Im  Interview spricht David Rudisha über das Rennen und seine nächsten Ziele:  Weltmeisterschaften, Olympische Spiele und eine Zeit unter 1:41 Minuten.</p>
<p style="margin: 0px;" class="bodytext">Interview: race-news-service.com/Andy Edwards<br />Foto:  photorun.net</p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fauja Singh – der älteste Marathonläufer startet in Frankfurt</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/fauja_singh_der_aelteste_marathonlaeufer_startet_in_frankfurt.html</link>
			<description>In der Welt der schnellsten Marathonläufer mutet er beinahe an wie der personifizierte Gegenentwurf - ein umjubelter Held ist er trotzdem. Fauja Singh aus London, gebürtiger Inder und Inhaber des Weltrekords in der Altersklasse 90 mit 5:40:04 Stunden. Gelaufen am 28. September 2003 beim Toronto...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In der Welt der schnellsten Marathonläufer mutet er beinahe an wie der personifizierte Gegenentwurf - ein umjubelter Held ist er trotzdem. Fauja Singh aus London, gebürtiger Inder und Inhaber des Weltrekords in der Altersklasse 90 mit 5:40:04 Stunden. Gelaufen am 28. September 2003 beim Toronto Waterfront Marathon. Singh, mit 99 Jahren der weltweit älteste Marathonläufer, ist nun einer Einladung von Renndirektor Jo Schindler gefolgt und wird am 31. Oktober 2010 beim Commerzbank Frankfurt Marathon am Start sein. Allerdings nicht über die klassische Distanz von 42,195 Kilometer sondern beim VGF-Staffelmarathon, bei dem sich vier Läufer/innen die Gesamtstrecke teilen. Zur Auswahl stehen dabei die Distanzen 12, 6, 10 und 14,2 Kilometer. Konkret wird die Benennung der drei weiteren Staffel-Prominenten in den nächsten Wochen, sicher aber ist: Fauja Singh kommt nach Frankfurt und wird in die Festhalle einlaufen. „Es ist eine große Ehre für uns, dass er erstmals am Commerzbank Frankfurt Marathon teilnimmt“, sagt Schindler.<br /><br />Der Macher des ältesten deutschen Stadtmarathons hatte den gläubigen Sikh Mitte Mai beim Luxemburg-Marathon persönlich kennengelernt, nachdem Singh den Halbmarathonkurs in 3:32:30 Stunden absolvierte und den Weltrekord des Schweden Wiktor Burgren (3:21:27/2002) wohl nur deshalb verpasste, weil er unterwegs einmal falsch abgebogen war und deshalb einen Kilometer mehr laufen musste als vorgesehen. „Das waren im Frühjahr sehr emotionale Momente mit Fauja Singh“, sagt Schindler. Singh, Vater von sechs Kindern und 52 Kilogramm leicht, ist weltweit für mehrere wohltätige Organisationen aktiv und hält mehr als ein Dutzend Altersklassenrekorde. Und er ist das Gesicht des globalen Senioren-Laufsports, seit er nach einer Trainingspause von einem halben Jahrhundert vor 20 Jahren wieder mit dem Laufen begann. „Fauja ist ein unglaubliches Phänomen“, sagt sein Trainer und Mentor Harmander Singh, der beim Commerzbank Frankfurt Marathon seinen 48. Marathonlauf absolvieren wird. Fauja Singh wird bei seinem Lauf durch die Hochhausschluchten wie gewohnt von Nirmal Singh Lotay begleitet.<br /><br />Die erstaunlichen Leistungen von Fauja Singh haben in den vergangenen Jahren weltweit für Aufsehen gesorgt. So warb er zusammen mit David Beckham für einen Sportartikelhersteller, er war Fackelläufer bei den Olympischen 2004 in Athen und Botschafter für die Olympischen Spiele 2012 in London. In der britischen Metropole lebt Fauja Singh seit Ende der siebziger Jahre, Englisch spricht er aber bis heute nicht. Lediglich Panjabi, die Sprache seiner indischen Heimatregion. „Er verfügt über eine Ausdauerfähigkeit, die auch wesentlich Jüngere staunen lässt“, sagt Harmander Singh. <br /><br />Fauja Singh kann sich seine wenigen Starts längst aussuchen. Als im vergangenen Frühjahr kolportiert wurde, die Veranstalter in New York würden im November 2011 100.000 Dollar bieten, damit er im nächsten Jahr als erster 100-Jähriger einen Marathon läuft, reagierte der rüstige Senior recht verhalten auf die Offerte. Geld interessiere ihn ohnehin kaum, und der Boston-Marathon im April 2011 sei auch eine Überlegung wert. Wie auch immer - zunächst einmal wird Fauja Singh die Banken- und Börsenstadt Frankfurt rocken. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Frankfurt Marathon news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 15:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>22.08.: David Rudisha läuft Weltrekord über 800 Meter in Berlin</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/2208_david_rudisha_laeuft_weltrekord_ueber_800_meter_in_berlin.html</link>
			<description>David Rudisha hat beim ISTAF im Berliner Olympiastadion den 800-m-Weltrekord gebrochen. Der erst 21-jährige Kenianer stürmte bei dem Leichtathletik-Meeting nach 1:41,09 Minuten ins Ziel und unterbot damit die 13 Jahre alte Bestmarke, die der gebürtige Kenianer Wilson Kipketer (Dänemark) 1997 in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">David Rudisha hat beim ISTAF im Berliner Olympiastadion den 800-m-Weltrekord gebrochen. Der erst 21-jährige Kenianer stürmte bei dem Leichtathletik-Meeting nach 1:41,09 Minuten ins Ziel und unterbot damit die 13 Jahre alte Bestmarke, die der gebürtige Kenianer Wilson Kipketer (Dänemark) 1997 in Köln mit 1:41,11 aufgestellt hatte um zwei Hundertstelsekunden. „Ich wusste, dass es heute mein Tag sein würde. Ich habe sehr hart trainiert und das Wetter war gut. Ich habe dem Tempomacher gesagt, dass er die erste Runde unter 49 Sekunden laufen soll – er hat seine Aufgabe großartig gelöst“, erklärte David Rudisha.<br /><br />Dass der Kenianer das Vermögen haben würde, den Weltrekord über 800 Meter zu brechen, wurde spätestens im vergangenen Jahr offensichtlich. Im September 2009 hatte er sich in Rieti auf 1:42,01 Minuten gesteigert. Zuvor hatte er sich in Berlin bei den Weltmeisterschaften in einem taktischen Halbfinalrennen verkalkuliert, kam mit den kühlen und nassen Bedingungen nicht gut zurecht und war überraschend ausgeschieden. Doch seit dieser WM-Pleite hatte David Rudisha vor seiner Rückkehr nach Berlin alle 16 folgenden Rennen über 800 Meter gewonnen.<br /><br />Schon im März war David Rudisha in Topform. Beim Meeting in Melbourne lief er 1:43,15 Minuten – nie zuvor war ein 800-m-Läufer so früh im Jahr so schnell. Dann gewann er unter anderen die hochkarätigen Meetings in Doha, Ostrava und Oslo, wo er mit 1:42,04 Minuten den Stadionrekord des legendären Briten Sebastian Coe brach. Noch schneller war er dann im Juli in Heusden, wo David Rudisha mit 1:41,51 Minuten einen Afrikarekord aufstellte und zum zweitschnellsten 800-m-Läufer aller Zeiten wurde.<br /><br />Anschließend kehrte David Rudisha nach Kenia zurück, gewann in Nairobi in der leistungsmindernden Höhenluft bei den Afrika-Meisterschaften Ende Juli über 800 m in beachtlichen 1:42,84 Minuten und bereitete sich dann weiter auf einen Weltrekordversuch vor. In Berlin ging wie in Heusden und Oslo mit Sammy Tangui sein Landsmann und Trainingspartner als Tempomacher an den Start. Er passierte die 400-m-Marke in 48,65 Sekunden. Dicht dahinter lief David Rudisha, der nach 450 Metern die Spitzenposition übernahm, nach 1:14,54 Minuten die 600-m-Marke passierte und auch in der Zielkurve nicht nachließ. „Die letzten 200 Meter waren sehr hart. Aber dann sah ich am Ende, dass die Uhr bei 1:41,09 stehen blieb. Das war fantastisch – ich bin froh, der beste 800-Meter-Läufer der Welt zu sein“, erklärte David Rudisha nach dem größten Triumph seiner jungen Laufbahn. Seine beiden Landsleute Boaz Lalang (1:44,34) und Abraham Kiplagat (1:44,49) belegten mit großem Abstand die Ränge zwei und drei in Berlin.<br /><br />Schon im vergangenen Jahr hatte Wilson Kipketer prophezeit, dass David Rudisha seinen 800-m-Weltrekord eines Tages brechen würde. Nun wurde Kipketer bestätigt. Der Trainer von David Rudisha, Brother Colm O’Connell, hatte gegenüber der kenianischen Zeitung ,The Nation’ erklärt, dass „David 2010 die beste Chance hat, den Rekord zu brechen, denn es gibt keine großen Meisterschaften“. In den kommenden zwei Jahren werden für den neuen Weltrekordler die Weltmeisterschaften 2011 in Daegu (Süd-Korea) und die Olympischen Spiele in London 2012 im Mittelpunkt stehen. Dann will David Rudisha seine ersten großen Medaillen gewinnen.<br /><br />Die schnellsten zehn 800-m-Zeiten aller Zeiten:<br />1:41,09&nbsp;&nbsp; &nbsp;David Rudisha (KEN)&nbsp;&nbsp; &nbsp;2010<br />1:41,11&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wilson Kipketer (DEN)&nbsp;&nbsp; &nbsp;1997<br />1:41,24&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wilson Kipketer (DEN)&nbsp;&nbsp; &nbsp;1997<br />1:41,51&nbsp;&nbsp; &nbsp;David Rudisha (KEN)&nbsp;&nbsp; &nbsp;2010<br />1:41,73&nbsp;&nbsp; &nbsp;Sebastian Coe (GBR)&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;1981<br />1:41,73&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wilson Kipketer (DEN)&nbsp;&nbsp; &nbsp;1997<br />1:41,77&nbsp;&nbsp; &nbsp;Joaquim Cruz (BRA)&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;1984<br />1:41,83&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wilson Kipketer (DEN)&nbsp;&nbsp; &nbsp;1996<br />1:42,01&nbsp;&nbsp; &nbsp;David Rudisha (KEN)&nbsp;&nbsp; &nbsp;2009<br />1:42,04&nbsp;&nbsp; &nbsp;David Rudisha (KEN)&nbsp;&nbsp; &nbsp;2010<br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>17.08.: Paula Radcliffe plant über London 2012 hinaus</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/1708_paula_radcliffe_plant_ueber_london_2012_hinaus-1.html</link>
			<description>Paula Radcliffe will noch über die Olympischen Spiele 2012 hinaus Marathon laufen. Dies erklärte die britische Marathon-Weltrekordlerin gegenüber der BBC. Zurzeit kann Paula Radcliffe keine Wettkämpfe bestreiten, da sie im September ihr zweites Kind erwartet. „Wenn die Olympischen Spiele 2012...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Paula Radcliffe will noch über die Olympischen Spiele 2012 hinaus Marathon laufen. Dies erklärte die britische Marathon-Weltrekordlerin gegenüber der BBC. Zurzeit kann Paula Radcliffe keine Wettkämpfe bestreiten, da sie im September ihr zweites Kind erwartet. <br /><br />„Wenn die Olympischen Spiele 2012 vorbei sind, ist deswegen noch nicht meine Karriere ebenfalls vorbei. Ich will noch weiter rennen und hoffe, dass es klappt“, sagte die 36-Jährige, die sich im März 2009 einer Operation am Fuß unterziehen musste und dann aufgrund eines Knieproblems beim New York-Marathon im November nicht über Platz vier hinausgekommen war. Das war ihr letztes Rennen vor der Schwangerschaft.<br /><br />Dass der Olympia-Marathon 2012 für die Engländerin höchste Priorität hat, bestätigte Paula Radcliffe gegenüber der BBC einmal mehr. „Bisher hatte ich noch nicht die Chance, in einem olympischen Marathon meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Ich hoffe, dass mir die langen Pausen helfen werden, so dass ich diese Chance 2012 endlich bekomme“, sagte Paula Radcliffe, die 2005 in London den bisher unangetasteten Marathon-Weltrekord von 2:15:25 Stunden aufstellte. „Ich habe den ganz großen Wunsch, 2012 olympisches Gold zu gewinnen. Dass das Rennen auf heimischem Boden stattfindet, treibt einen besonders dazu an, eine gute Leistung zu zeigen.“<br /><br />„Ich bin auch aufgrund dessen, was mir in Athen und Peking passierte, besonders motiviert“, sagte Paula Radcliffe, die bei Olympia in Athen bei brütender Hitze 2004 entkräftet ausgestiegen war und vier Jahre später in Peking aufgrund eines Ermüdungsbruches im Vorfeld des Rennens keine Rolle spielen konnte. „Ich will endlich einmal perfekt vorbereitet in einen olympischen Marathon gehen und dann das machen, was ich am besten kann: einen Wettkampf laufen, wenn ich in Topform bin“, erklärte Paula Radcliffe, die aber auch mutmaßt: „Wahrscheinlich gibt es nur eine gewisse Anzahl von Top-Marathonrennen, die ein Athlet laufen kann. Aber das ist bei jedem etwas anders.“<br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net</p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 12:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wilfred Kigen and Wilson Kipsang start in Frankfurt</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/wilfred_kigen_and_wilson_kipsang_start_in_frankfurt.html</link>
			<description>For the Commerzbank Frankfurt Marathon on 31st of October 2010 the first start- promises of world-class runners from Kenya are known. So the 28-year-old Paris-third Wilson Kipsang  will be the first time in the German banking and capital market. In addition, the three-time Frankfurt winner...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">For the Commerzbank Frankfurt Marathon on 31st of October 2010&nbsp;the first start- promises of world-class runners from Kenya are known. So the 28-year-old Paris-third Wilson Kipsang  will be the first time in the German banking and capital market. In addition, the three-time Frankfurt winner Wilfred Kigen returns back to the paved streets of his greatest successes. The 35-year-old has won the oldest German city marathon in the years 2005 to 2007. The former course record holder (2:07:58 Stunden/2007) celebrated after his injury a remarkable comeback as Hamburg-winner (2:09:22) in April 2010. His personal best stands at 2:07:33 hours, the Frankfurt course record of his compatriot Gilbert Kirwa in 2:06:14 hours (2009).</p>]]></content:encoded>
			<category>Frankfurt Marathon news (en)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 11:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>16.08.: Der heutige Athens Classic Marathon</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/1608_der_heutige_athens_classic_marathon.html</link>
			<description>In Griechenland veranstaltete der nationale Leichtathletik-Verband SEGAS zunächst ab 1955 zweijährig einen Marathon für Topathleten auf der Originalstrecke, der aber natürlich die offizielle Streckenlänge von 42,195 km hatte. Mitte der 70er Jahre verschwand diese Veranstaltung, weil das Interesse...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In Griechenland veranstaltete der nationale Leichtathletik-Verband SEGAS zunächst ab 1955 zweijährig einen Marathon für Topathleten auf der Originalstrecke, der aber natürlich die offizielle Streckenlänge von 42,195 km hatte. Mitte der 70er Jahre verschwand diese Veranstaltung, weil das Interesse der Eliteläufer sich auf leichtere Strecken konzentrierte und zudem anderswo zunehmend Preisgeld geboten wurde. 1983 startete SEGAS dann den Athens Classic Marathon, der seitdem jährlich auf der Originalstrecke veranstaltet wird. <br /><br />Die Strecke von Marathon nach Athen ist außerordentlich schwer. Die ersten rund 12 km des Kurses sind flach und führen unter anderem um die Gedenkstätte der Schlacht von Marathon herum. Anschließend geht es zunächst allmählich und ab Kilometer 20 deutlich bergauf. Rund 10 km vor dem Ziel ist der höchste Punkt der Anhöhe zwischen Marathon und Athen erreicht. Von gut 200 Metern Höhe geht es dann mehr als 100 Meter bergab bis ins Ziel im Panathinaikon-Stadion. Die antike Arena wurde ursprünglich 330 vor Christus errichtet. Nach und nach zerstört, wurde das Stadion schließlich für die Olympischen Spiele 1896 neu errichtet. <br /><br />Die langgezogene Marmor-Arena, deren Laufbahn nicht wie in heutigen Stadien üblich 400 sondern 333,33 Meter misst, war auch bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1997 und bei den Olympischen Spielen 2004 Zielpunkt des Marathons, der auf der historischen Strecke veranstaltet wurde. Die Kursrekorde des Rennens wurden jeweils bei Olympia 2004 aufgestellt. In extremer Sommerhitze lief damals der Italiener Stefano Baldini 2:10:55 Stunden und die Japanerin Mizuki Noguchi gewann Gold nach 2:26:20. Die Veranstaltungsrekorde des Athens Classic Marathon halten der Kenianer Paul Lekuraa (2:12:42/2008) und die Russin Svetlana Ponomarenko (2:33:19/2007). <br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net</p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 10:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>13.08.: Der erste olympische Marathon 1896 in Athen</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/1308_der_erste_olympische_marathon_1896_in_athen.html</link>
			<description>In der Vorbereitung auf die ersten modernen Olympischen Spiele, die im April 1896 in Athen stattfanden, suchten die Initiatoren um Pierre de Coubertain nach einem Wettbewerb, der eng mit der antiken Historie Griechenlands verknüpft ist. Es war dann Coubertains Landsmann, der Franzose Michel Bréal,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In der Vorbereitung auf die ersten modernen Olympischen Spiele, die im April 1896 in Athen stattfanden, suchten die Initiatoren um Pierre de Coubertain nach einem Wettbewerb, der eng mit der antiken Historie Griechenlands verknüpft ist. Es war dann Coubertains Landsmann, der Franzose Michel Bréal, der zwei Jahre vor der Olympia-Premiere bei einem Treffen in Paris vorschlug, einen Langstreckenlauf zu organisieren, in Erinnerung an den Lauf des Boten nach der Schlacht von Marathon. Damit war sowohl die Strecke als auch die Bezeichnung klar: Der Marathon führte von Marathon in die olympische Arena von Athen, das Panathinaikon-Stadion. Es heißt allerdings, dass es Michael Bréal nicht klar war, dass es sich dabei um eine so große Distanz von rund 40 Kilometern handelte.<br /><br />Dass es ein Grieche war, der dieses Rennen gewann, erfüllte die Menschen mit großem Stolz. Spiridon Louis, der aus Maroussi in der Nähe von Athen stammte und sich bis dato als Schafshirte sein Geld verdiente, erreichte das Ziel nach 2:58:50 Stunden und wurde zu einem Volkshelden in seinem Land. <br /><br />Die Distanz des Marathons betrug damals rund 40 Kilometer. Die Strecke war auch bei den folgenden Olympischen Spielen nie genau festgelegt. Zum ersten Mal wurden bei Olympia in London 1908 genau 42,195 km gelaufen. Diese krumme Distanz auf dem Weg vom Schloß Windsor ins Olympiastadion kam deswegen zustande, weil sich das Ziel vor der königlichen Loge befinden musste. Das Internationale Olympische Komitee beschloss 1914 zunächst eine Marathonlänge von genau 42 Kilometern. Doch nachdem die Strecke in Amsterdam 1920 auf 42,75 km verlängert worden war, gab es eine neue Diskussion. Es war schließlich die Weltrekord-Kommission des internationalen Leichtathletik-Verbandes IAAF, die ein Jahr nach den Spielen von Amsterdam entschied, dass die Distanz fortan so wie in London 1908 genau 42,195 km betragen soll. <br /><br />Der Marathon bei Olympischen Spielen ist für die Topläufer noch heute das Ereignis schlechthin in dieser Disziplin. Doch während es früher nur wenige andere hochklassige Rennen gab – darunter waren die jährlichen Marathonläufe in Chiswick (London), Boston oder Fukuoka – erlebte der Lauf über die klassische Distanz in den 80er Jahren einen ersten internationalen Boom. Weltweit entstanden City-Marathonrennen mit großen Teilnehmerfeldern, die teilweise auch hochklassig besetzt waren. Vorbild war dabei der New York City-Marathon. <br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net</p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>12.08.: Der Ursprung des Marathons</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/1208_der_ursprung_des_marathons.html</link>
			<description>Der Marathonlauf – ohne Zweifel eine der dramatischsten und wichtigsten Entscheidungen bei Olympischen Spielen – hat seinen Ursprung in der Schlacht von Marathon 490 vor Christus. Im September griffen damals die Perser die Attika-Halbinsel an, um diesen Teil Griechenlands mit der Stadt Athen zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Marathonlauf – ohne Zweifel eine der dramatischsten und wichtigsten Entscheidungen bei Olympischen Spielen – hat seinen Ursprung in der Schlacht von Marathon 490 vor Christus. Im September griffen damals die Perser die Attika-Halbinsel an, um diesen Teil Griechenlands mit der Stadt Athen zu erobern. Sie gingen in der Nähe der Stadt Marathon an Land. Doch in einer für die Griechen wegweisenden und strategisch geschickten Schlacht gelang es ihnen, erstmals die zahlenmäßig überlegenen Perser zu besiegen und damit entscheidend zurückzuschlagen. Nicht wenige Historiker gehen davon aus, dass diese Schlacht und der Sieg der Griechen auch für die Entwicklung der gesamten europäischen Kultur von entscheidender Bedeutung war.<br /><br />Um den Sieg im knapp 40 Kilometer entfernten Athen zu vermelden, wurde ein Bote geschickt: Pheidippides rannte die Strecke ohne anzuhalten in voller Kampfausrüstung und verkündete in Athen: ,Nenikékamen’ (,Jubelt: Wir haben gewonnen’). Dann brach er tot zusammen, heißt es – Legende oder Wirklichkeit? Man geht eher von einer Legende aus. Wie Yannis Emiris in dem 2004 zu den Olympischen Spielen in Athen erschienen Buch ,Marathon Run’ allerdings berichtet, gibt es Historiker, die davon ausgehen, dass es sich genau so zugetragen hat. Der Geschichtsschreiber Herodotus, der die Hauptquelle bezüglich der Überlieferung der Schlacht von Marathon ist, erwähnte diesen ersten ,Marathonlauf’ nicht. Erst bei anderen, wesentlich später lebenden Historikern, taucht Pheidippides auf, schreibt Emiris. Mit Hilfe von laufenden Boten wurden damals in der Antike in erster Linie Briefe befördert. Die Läufer legten dabei große Strecken zurück, wie zum Beispiel von Athen nach Sparta. Pheidippides war einer von ihnen und soll diese Distanz von knapp 250 Kilometern auch vor der Schlacht von Marathon gerannt sein, um Hilfe von Sparta anzufordern. Er erreichte Sparta demnach einen Tag nachdem er in Athen losgelaufen war.<br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net</p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>09.08.: Makau rennt in Berlin, Kipsang läuft in Frankfurt Marathon</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/0908_makau_rennt_in_berlin_kipsang_laeuft_in_frankfurt_marathon.html</link>
			<description>Zwei kenianische Top-Marathonläufer, die das Potenzial haben, im Herbst über die klassische Distanz für Furore zu sorgen, werden in Deutschland an den Start gehen: Patrick Makau wird zum ersten Mal den real,- Berlin-Marathon am 26. September laufen und Wilson Kipsang startet beim Commerzbank...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zwei kenianische Top-Marathonläufer, die das Potenzial haben, im Herbst über die klassische Distanz für Furore zu sorgen, werden in Deutschland an den Start gehen: Patrick Makau wird zum ersten Mal den real,- Berlin-Marathon am 26. September laufen und Wilson Kipsang startet beim Commerzbank Frankfurt-Marathon am&nbsp; 31. Oktober. Die beiden Rennen wurden vom internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) jeweils in die höchste Kategorie der Straßenläufe eingeteilt und erhielten als einzige deutsche Veranstaltungen das IAAF Gold Label.<br /><br />Patrick Makau hatte im April in Rotterdam für Furore gesorgt. In seinem dritten Rennen über die 42,195 km steigerte sich der 25-Jährige auf die Jahresweltbestzeit von 2:04:48 Stunden. Damit ist Makau bereits der viertschnellste Läufer aller Zeiten. Er ist einer von mehreren Kenianern, denen man sogar zutrauen kann, den Weltrekord von Haile Gebrselassie zu brechen. Der Äthiopier hatte in Berlin 2008 in 2:03:59 Stunden gewonnen. Herrschen in Berlin Ende September gute Bedingungen, ist ein Angriff auf den Weltrekord wahrscheinlich.<br /><br />Patrick Makau lief erst im Frühjahr 2009 in Rotterdam seinen ersten Marathon und wurde dabei Vierter mit 2:06:14 Stunden – es war das zweitschnellste Marathondebüt aller Zeiten. Bei seinem zweiten Rennen über die 42,195 km stieg er im November 2009 in New York aus, nachdem er Verletzungsprobleme hatte. Der real,- Berlin-Marathon wird erst der vierte Marathon für Patrick Makau sein, der im Halbmarathon mit 58:52 Minuten der drittschnellste Läufer aller Zeiten ist.<br /><br />Beim Commerzbank Frankfurt-Marathon wird der 28-jährige Wilson Kipsang am letzten Oktober-Sonntag unter anderen auf den dreimaligen Frankfurt-Gewinner Wilfred Kigen treffen. Der 35-jährige Kigen hatte das Rennen in den Jahren 2005 bis 2007 gewonnen. Der ehemalige Streckenrekordhalter (2:07:58 Stunden) feierte nach verletzungsbedingt schwächeren Jahren im April 2010 als Hamburg-Marathon-Gewinner ein bemerkenswertes Comeback (2:09:22). Seine persönliche Bestzeit steht bei 2:07:33 Stunden, der Frankfurter Streckenrekord seines Landmannes Gilbert Kirwa bei 2:06:14 Stunden (2009). <br /><br />Der 28-jährige Wilson Kipsang feierte im Frühjahr beim hochklassig besetzten Paris-Marathon als Dritter in 2:07:13 Stunden eine beachtliche Premiere über die 42,195 Kilometer lange Strecke. Er sollte in der Lage sein, seine Bestzeit auf dem schnellen Frankfurter Kurs nochmals zu verbessern. „Mit Wilson Kipsang präsentieren wir den begeisterungsfähigen Frankfurter Zuschauern ein neues Gesicht und zugleich eine der größten Hoffnungen im internationalen Weltklasse-Marathonlauf“, sagte Race-Direktor Jo Schindler. Der Newcomer aus Kenia ist mit seiner Halbmarathon-Bestzeit von 58:59 Minuten, gelaufen im Februar 2009 in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der sechstschnellste Läufer aller Zeiten über die ,halbe Distanz’. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 2009 kam er auf den vierten Platz, wobei nur acht Sekunden zur Bronzemedaille fehlten. <br /><br />Während für den Berlin-Marathon bereits alle über 40.000 Startnummern vergriffen sind, gibt es beim Frankfurt-Marathon weiterhin Startmöglichkeiten. Eine Online-Anmeldung ist über www.frankfurt-marathon.com möglich.<br /><br />Text: race-news-service.com<br />Fotos: photorun.net<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>05.08.: Elvan Abeylegesse vor EM-Triumph in Lebensgefahr</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/0508_elvan_abeylegesse_vor_em_triumph_in_lebensgefahr.html</link>
			<description>Drei Tage vor ihrem 10.000-m-Sieg bei den Leichtathletik-Europameisterschaften geriet Elvan Abeylegesse bei einem schweren Unwetter in der Türkei in Lebensgefahr. Dies erklärte der Manager der Weltklasseläuferin, Salih Munir Yaras, in Barcelona gegenüber der Internetseite des Europäischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Drei Tage vor ihrem 10.000-m-Sieg bei den Leichtathletik-Europameisterschaften geriet Elvan Abeylegesse bei einem schweren Unwetter in der Türkei in Lebensgefahr. Dies erklärte der Manager der Weltklasseläuferin, Salih Munir Yaras, in Barcelona gegenüber der Internetseite des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (european-athletics.org). <br /><br />Die aus Äthiopien stammende Türkin hat in Barcelona am Mittwoch der vergangenen Woche zunächst das 10.000-m-Finale gewonnen und wurde dann am Sonntag über 5.000 m Zweite. Als sie am Sonntag vor dem ersten Finale ihr Höhentrainingslager in der osttürkischen Provinz Erurzum verließ und mit einem Taxi fuhr, geriet sie in ein Unwetter mit Überflutungen. Auf der Straße wurden, so&nbsp; berichtete der Manager, durch die Wassermassen bereits Steine angeschwemmt. Das Taxi konnte nicht mehr weiterfahren und das Wasser begann in dem Wagen zu steigen. Bauarbeiter in der Nähe retteten die Läuferin dann schließlich rechtzeitig aus dem Auto und brachten sie mit einem Baufahrzeug in Sicherheit.<br /><br />„Elvan war traumatisiert und sagte später: Gott hat mich beschützt“, erzählte Salih Munir Yaras. Funktionäre ihres Vereins arrangierten dann ein Charterflugzeug, mit dem Evan Abeylegesse nach Istanbul gebracht wurde. Dadurch konnte sie noch rechtzeitig nach Barcelona fliegen. <br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>03.08.: Kenia dominiert bei Afrika-Meisterschaften, Cheruiyot wieder vor Defar über 5.000 m</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/0308_kenia_dominiert_bei_afrika_meisterschaften_cheruiyot_wieder_vor_defar_ueber_5000_m.html</link>
			<description>Kenia dominierte die Langstrecken bei den fünftägigen Afrika-Meisterschaften, die parallel zu den Europameisterschaften stattfanden. In Nairobi gewannen die Athleten der Gastgeber drei der vier Langstrecken und holten im 5.000-m-Rennen der Männer sogar alle drei Medaillen.Für den größten Triumph...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Kenia dominierte die Langstrecken bei den fünftägigen Afrika-Meisterschaften, die parallel zu den Europameisterschaften stattfanden. In Nairobi gewannen die Athleten der Gastgeber drei der vier Langstrecken und holten im 5.000-m-Rennen der Männer sogar alle drei Medaillen.<br /><br />Für den größten Triumph vor einem begeisterten heimischen Publikum sorgten die Kenianer am Schlusstag über 5.000 Meter. Zunächst hatte Vincent Yator (Kenia) an der 3.000-m-Marke die Führung von Moses Kipsiro (Uganda) übernommen und einige Meter Vorsprung herausgelaufen. Eine Runde später lösten sich auch Edwin Soi und Mark Kiptoo. Sie schlossen zu ihrem führenden Landsmann auf. „Wir hatten uns einen Plan zurecht gelegt, wann wir versuchen würden uns zu lösen – ich bin froh, dass es geklappt hat“, erklärte der spätere Sieger Edwin Soi gegenüber der Webseite des internationalen Leichtathletik-Verbandes (iaaf.org). Der Olympia-Dritte hatte am Ende allerdings Glück, denn Vincent Yator sah schon wie der sichere Sieger aus. Doch er trat kurz vor dem Ziel auf die Bahnbegrenzung und verlor die Balance. Dadurch konnte Soi ihn noch überholen und gewann in 13:30,46 mit sieben Hundertstelsekunden Vorsprung vor Yator. Dritter wurde Mark Kiptoo mit 13:32,45.<br /><br />Einen großen kenianischen Sieg feierte Vivian Cheruiyot über 5.000 m. Die Weltmeisterin von Berlin 2009 war auch 2010 beim Saisonhöhepunkt schneller als die frühere Weltrekordlerin Meseret Defar (Äthiopien). Im März hatte Defar bei der Hallen-WM über 3.000 m noch vor Cheruiyot gewonnen, doch nun war die Kenianerin wie in Berlin im Spurt nicht zu schlagen. Nach einem langsamen, taktischen Rennen begann Vivian Cheruiyot 300 m vor dem Ziel mit ihrem Schlussspurt, löste sich Stück für Stück von Defar und siegte in 16:18,72. Hinter Defar (16:20,54), die am Freitag in Stockholm einen Angriff auf den 5.000-m-Weltrekord starten möchte, wurde Sentayehu Ejigu (Äthiopien) in 16:22,32 Dritte. „Das ist ein besonderer Sieg für mich. Vor heimischem Publikum wollte ich nicht verlieren“, sagte Vivian Cheruiyot.<br /><br />Eine Spurtentscheidung um die Medaillen gab es auch im 10.000-m-Finale der Männer. Wiederum war ein Kenianer vorne: Wilson Kiprop gewann den Titel in 27:32,91 Minuten vor Moses Kipsiro (Uganda/27:33,37). Als Dritter zeigte Marathon-Spezialist Geoffrey Mutai (Kenia) mit 27:33,83 eine exzellente Grundschnelligkeit in diesem schnellen Finale in der Höhenluft von Nairobi.<br /><br />Äthiopiens Ehre rettete im 10.000-m-Finale die Doppel-Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba. Sie gewann souverän in 31:51,39 Minuten vor ihrer Landsfrau Meselech Melkamu (31:55,50) und der Weltmeisterin von Berlin, Linet Masai (Kenia/31:59,36).<br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Waldemar Cierpinski: Wir müssen Motivation für Talente schaffen</title>
			<link>http://www.frankfurt-marathon.com/no_cache/de/home/detailansicht/article/1194/waldemar_cierpinski_wir_muessen_motivation_fuer_talente_schaffen.html</link>
			<description>Als am Sonntag der Europameisterschafts-Marathon der Männer in Barcelona gestartet wurde, war es auf den Tag genau 30 Jahre her, dass Waldemar Cierpinski in Moskau zum zweiten Mal Olympiasieger über die klassischen 42,195 km wurde. Eigentlich sollte sein Sohn Falk, den er unter anderen trainiert,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Als am Sonntag der Europameisterschafts-Marathon der Männer in Barcelona gestartet wurde, war es auf den Tag genau 30 Jahre her, dass Waldemar Cierpinski in Moskau zum zweiten Mal Olympiasieger über die klassischen 42,195 km wurde. Eigentlich sollte sein Sohn Falk, den er unter anderen trainiert, bei der EM starten, doch eine Sehnenverletzung am Fuß verhinderte das Rennen über die 42,195 km. Waldemar Cierpinski, der seine Bestzeit von 2:09:55 Stunden bei seinem Olympiasieg 1976 aufstellte und damit auch als erster deutscher Läufer unter 2:10 Stunden blieb, feiert am 3. August seinen 60. Geburtstag. Vorher gab er das folgende Interview: <br /><br />Sie sind immer noch sehr fit – welche Sportarten betreiben Sie und wie häufig?<br /><br />Waldemar Cierpinski: Zweimal in der Woche spiele ich Fußball in der Altherren-Mannschaft des SSV 67 Halle. Meine Position ist natürlich eine, auf der man viel laufen muss: ich spiele im Mittelfeld. Wir haben übrigens schon früher regelmäßig Fußball gespielt, denn das ist für einen Marathonläufer eine sehr sinnvolle Trainingsergänzung. Einmal pro Woche bin ich beim Lauftreff und am Wochenende laufe ich auch einmal, manchmal auch bei einem Volkslauf. Im April habe ich beim Kyffhäuser Berglauf sogar meine Alterklasse gewonnen. <br /><br />Ist Marathon noch ein Thema? Wann sind Sie ihren letzten gelaufen?<br /><br />Waldemar Cierpinski: Für einen Marathon habe ich nicht genügend Grundlage – den erlebe ich zurzeit nur auf dem Fahrrad, wenn ich Falk begleite. Ich hatte eine Vision, dass ich nach meinem 60. Geburtstag einen Marathon in zwei Stunden, 60 Minuten laufe – das hört sich doch viel besser an als drei Stunden! –, aber dieses Projekt musste ich aufgeben. Wenn ich Marathon laufe, dann will ich dabei auch Spaß haben. So werde ich nun am 6. September im Rahmen des Mitteldeutschen Marathons einen Halbmarathon laufen. Meinen letzten Marathon bin ich 1997 in Berlin zusammen mit Willi Lemke gelaufen – wir waren nach 3:41 Stunden im Ziel.<br /><br />Olympiasieger im Marathon zu werden, ist ein einzigartiger Erfolg – das zweimal zu schaffen, muss für einen Läufer das Non-Plus-Ultra sein. Wie sehen Sie das und wie bewerten Sie diese beiden Siege heute?<br /><br />Waldemar Cierpinski: Sicherlich ist ein Olympiasieg etwas ganz Besonderes. Wenn man einen Weltrekord bricht, ist das auch ein großer Moment, ebenso wie ein Sieg bei einer Weltmeisterschaft. Aber ein Olympiagold ist bleibender und nachhaltiger, was auch damit zusammen hängt, dass es Olympische Spiele nur alle vier Jahre gibt. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich 1960 in unserem Dorf dorthin gegangen bin, wo der einzige Schwarz-Weiß-Fernseher stand. Damals liefen die Olympischen Spiele in Rom und ich sah wie der barfuß laufende Abebe Bikila Gold gewann. Da war mir zum ersten Mal klar: das will ich auch schaffen. Dass ich dann später mit dem Mann gleichzog, der mir den ersten entscheidenden Anstoß gegeben hat, und auch zweimal Olympiasieger wurde, das waren besondere Glücksmomente. <br /><br />Sie haben auch beruflich Erfolg und hier gibt es ein weiteres Jubiläum: Vor 20 Jahren, also unmittelbar nach der Wende, eröffneten Sie in Halle Ihr erstes Sportgeschäft. Wie kam es damals dazu?<br /><br />Waldemar Cierpinski: Ich war zurzeit der Wende einer von vier Lauftrainern in Halle und wusste, dass es zukünftig nur Platz für einen geben würde. Also habe ich nach Alternativen geschaut. Ich wollte im Sport bleiben und entschied mich, einen Laufsportladen zu eröffnen. Ich hatte damals aber kein Eigenkapital, denn die Prämien für meine Olympiasiege hatten wir zunächst in einen Trabi sowie eine Garage und nach 1980 in eine Wohnungseinrichtung investiert. Ich begann dann mit einem 60-Quadratmeter-Geschäft und verkaufte Asics-Schuhe, denn das Unternehmen hat mir entscheidende Starthilfe gegeben. Inzwischen haben wir in Halle ein Sporthaus mit 2.000 Quadratmetern. <br /><br />Kommen die Kunden auch aufgrund Ihrer Marathon-Olympiasiege zu Ihnen?<br /><br />Waldemar Cierpinski: Ja, das merke ich schon – besonders übrigens in unserem zweiten, kleinen Geschäft in Quedlinburg. Da kommen viele Touristen in den Laden und fragen, ,Ist der Olympiasieger da?’. Ich bin selten in Quedlinburg, aber ich hinterlasse dort immer ein paar Autogrammkarten.<br /><br />Der Marathon feiert in diesem Jahr sein 2.500-Jahr-Jubiläum – wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung des Rennens über die klassische Distanz?<br /><br />Waldemar Cierpinski: Der Marathon wird seinen besonderen Stellenwert als Ikone des Langstreckenlaufes behalten. Natürlich gibt es mal Phasen, in denen die Teilnehmerzahlen etwas zurückgehen, aber dann steigen sie auch wieder. Der Marathon bleibt eine Vision für viele Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen diese Strecke laufen möchten.<br /><br />Wird es noch einmal einen deutschen Marathon-Olympiasieger geben oder bleibt Waldemar Cierpinski einzigartig?<br /><br />Waldemar Cierpinski: Das ist schwer zu beantworten, aber im Grunde glaube ich, dass das irgendwann wieder möglich sein kann. Es gibt in allen Disziplinen ein Kommen und Gehen. Die Afrikaner würden auch lieber zu Hause etwas leichteres arbeiten, wenn sie damit entsprechendes Geld verdienen könnten, anstelle sich im Training täglich zu quälen. Wir müssen in Deutschland vor allem eine Motivation schaffen für unsere Talente und sie so unterstützen, dass sie uns nicht verloren gehen. Es ist nach wie vor auch für europäische Läufer möglich, die Weltspitze zu erreichen.<br /><br />Nennen Sie uns drei Geburtstagswünsche – einen persönlichen, einen beruflichen und einen bezüglich Ihrer Trainertätigkeit.<br /><br />Waldemar Cierpinski: Ich wünsche mir, dass ich mit 60 weiter gesund und leistungsfähig bleibe. Was das Geschäft angeht, möchte ich es gerne so halten können wie es jetzt ist. Und bei den Olympischen Spielen in London 2012 wünsche ich mir, dass wir mit drei deutschen Läufern am Start sind und sie zeigen können, dass sie auch als Europäer gut laufen können. Ich würde mich zudem sehr freuen, wenn Falk meine Marathon-Bestzeit knacken könnte.<br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:08:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>02.08.: Überraschungen am Schlusstag in Barcelona</title>
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			<description>Die Lauf-Entscheidungen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften (6. Tag)Drei Rennen, drei Überraschungen – die letzten drei Laufentscheidungen gingen am Schlusstag der Leichtathletik-Europameisterschaften von Barcelona nicht zugunsten der Favoriten aus. Die aus Äthiopien stammende Türkin Elvan...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Lauf-Entscheidungen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften (6. Tag)<br /><br />Drei Rennen, drei Überraschungen – die letzten drei Laufentscheidungen gingen am Schlusstag der Leichtathletik-Europameisterschaften von Barcelona nicht zugunsten der Favoriten aus. Die aus Äthiopien stammende Türkin Elvan Abeylegesse&nbsp; wollte es zunächst Mo Farah nachmachen und ebenso wie der Brite beide Langstrecken gewinnen. Doch daraus wurde im Olympiastadion über 5.000 m nichts. Ausgerechnet jene Landsfrau, die 1999 zusammen mit ihr aus Äthiopien in die Türkei gekommen war, machte ihr einen Strich durch die Rechnung: Alemitu Bekele ist die neue 5.000-m-Europameisterin. Die 32-Jährige gewann in 14:52,20 vor Elvan Abeylegesse (14:54,44) und der Portugiesin Sara Moreira (14:54,71).<br /><br />In der Schlussphase des Rennens hatte Alemitu Bekele, die im vergangenen Jahr bei der Hallen-EM bereits die 3.000 m gewonnen hatte, das Tempo an der Spitze bestimmt. Elvan Abeylegesse konnte dem langen Endspurt der späteren Siegerin nichts entgegen setzen, obwohl sie eigentlich eine um über 20 Sekunden schnellere 5.000-m-Bestzeit hat. So lief Alemitu Bekele, die bei Olympia 2008 fünf Plätze hinter ihrer Landsfrau Rang sieben belegt hatte, zum größten Erfolg ihrer Karriere und stellte sogar noch einen Meisterschaftsrekord auf. „Dies ist ein Geschenk für die Türkei“, erklärte Alemitu Bekele.<br /><br />Ausgangs der Zielgeraden fiel die Entscheidung im Kampf um die Silbermedaille zugunsten von Elvan Abeylegesse, die Sara Moreira noch überholte. Doch die Portugiesin war trotzdem zufrieden: „Ich habe eine Medaille gewonnen und meine persönliche Bestzeit um vier Sekunden gesteigert. Ich hätte vielleicht auch noch Silber gewinnen können, aber wenn du das beste Rennen deiner Karriere läufst, musst du sehr zufrieden sein.“<br /><br />Das Rennen ihrer Karriere schlechthin lief im 1.500-m-Finale die Spanierin Nuria Fernandez. Eigentlich war die Russin Anna Alminova die große Favoritin. Sie führte auch lange Zeit, doch in der Zielkurve kam der spanische Angriff. Zunächst sah es so aus, als ob die vermeintlich stärkste Spanierin, Natalia Rodriguez, zum Sieg laufen könnte, doch dann kam plötzlich die 33-jährige Fernandez und stürmte noch ganz nach vorne. Sie gewann schließlich in 4:00,20 Minuten vor der Französin Hind Dehiba (4:01,17) und Rodriguez (4:01,30). Alminova ist als Jahresweltbeste ins Rennen gegangen, musste sich aber in diesem Finale mit Platz sechs zufrieden geben. „Ich kann es nicht glauben. 15 Jahre lang habe ich für solch einen Triumph gekämpft und jetzt bin ich Europameisterin vor heimischem Publikum geworden – ein Traum ist wahr geworden“, sagte Nuria Fernandez, die nie zuvor eine Medaille bei einer großen Meisterschaft gewonnen hatte.<br /><br />Einen unerwarteten Sieger produzierte auch das 3.000-m-Hindernisfinale der Männer. Unmittelbar nach dem Start waren die beiden Franzosen Bob Tahri und Mahiedine Mekhissi davongezogen. Größer und größer wurde ihr Vorsprung, doch Tahri, der in dieser Saison bisher die besseren Leistungen erbracht hatte, konnte sich am Ende nicht durchsetzen. Mekhissi, der vor zwei Jahren sensationell olympisches Silber gewonnen hatte, triumphiert in der Meisterschaftsrekordzeit von 8:07,87 Minuten vor seinem Landsmann (8:09,28). Dritter wurde der Spanier José Luis Blanco in 8:19,15. Ein gutes Rennen lief Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen/Kieler TB), der sich in seinem ersten großen Finale nicht versteckte und Rang sieben erreichte. Mit 8:25,39 Minuten stellte er dabei sogar eine persönliche Bestzeit auf.<br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Running news (de)</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:07:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>01.08.: Viktor Röthlin meldet sich sensationell mit Marathon-EM-Gold zurück</title>
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			<description>Viktor Röthlin hat sich sensationell zurückgemeldet. Der 35-jährige Schweizer gewann bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona überlegen den Marathon und sicherte sich die erste Goldmedaille seiner Karriere bei einem großen Titelkampf. Nach schweren gesundheitlichen Problemen im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Viktor Röthlin hat sich sensationell zurückgemeldet. Der 35-jährige Schweizer gewann bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona überlegen den Marathon und sicherte sich die erste Goldmedaille seiner Karriere bei einem großen Titelkampf. Nach schweren gesundheitlichen Problemen im vergangenen Jahr lief er in Barcelona seinen ersten Marathon seit dem Olympiarennen von Peking. In 2:15:31 Stunden ließ der Schweizer in dem Hitzerennen der Konkurrenz keine Chance. Der Spanier José Manuel Martinez gewann die Silbermedaille mit 2:17:50, Dritter wurde überraschend der Russe Dmitriy Safronov in 2:18:16. <br /><br />Da der Marathon erst um 10.05 Uhr gestartet wurde, gab es wie tags zuvor bei den Frauen das befürchtete Hitzerennen. Mit den hohen Temperaturen – im Schatten wurden zwischen 25 und 27 Grad Celsius gemessen bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 66 und 74 Prozent – kamen viele Läufer nicht klar und die Zeiten waren entsprechend langsam. Der italienische Titelverteidiger Stefano Baldini stieg bei seinem Comeback vor der 25-km-Marke aus, Österreichs Günther Weidlinger wurde 18. in 2:23:37. Keiner der deutschen Starter erreichte in Barcelona das Ziel.<br /><br />Trotz der Hitze gab es schon relativ frühzeitig im Rennen kleinere Tempoverschärfungen, so dass sich die Spitzengruppe entsprechend reduzierte. Nach verhaltenen 32:45 Minuten waren die ersten 10 km gelaufen. Dann setzte sich der Russe Yuri Abramov ein paar Meter ab und überraschenderweise zog schon hier Viktor Röthlin nach und die Gruppe wieder heran – obwohl eigentlich klar war, dass der Russe bei diesen Bedingungen nie alleine durchgekommen wäre. Er stieg später aus. Dadurch aber hatte sich das Tempo erhöht. Die zweiten 10 km waren mit 31:30 Minuten immerhin 45 Sekunden schneller als die ersten 10 km. <br /><br />Günther Weidlinger hatte nach 20 km bereits ein paar Sekunden Rückstand zur Spitzengruppe. „Es war unglaublich heiß. Schon bei der ersten Tempoverschärfung habe ich mich nicht gut gefühlt. Insgesamt war das überhaupt nicht mein Tag“, erzählte Günther Weidlinger und fügte hinzu: „So schlimm habe ich mir das nicht vorgestellt. Ich bekam Kopfschmerzen und bin in der letzten Phase sogar mehrmals stehen geblieben – aber eine Aufgabe kam für mich nicht in Frage.“<br /><br />Während Falk Cierpinski (SG Spergau) aufgrund einer Sehnenverletzung am Fuß kurz vor EM-Beginn hatte passen müssen, war das Rennen für Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) bereits nach 18 km zu Ende. „Ich bin maßlos enttäuscht und kann nicht sagen, woran es lag, dass mir schon früh im Rennen die Beine und auch die Arme schwer wurden. Ich werde am Montag zum Arzt gehen, vielleicht gibt es&nbsp; ja dann eine Erklärung“, sagte Martin Beckmann. Der zweite deutsche Starter, Tobias Sauter (SG Spergau), lief weit hinten und hatte bei Kilometer 30 einen Rückstand von fast 17 Minuten auf die Spitze. Kurz danach ging auch er aus dem Rennen.<br /><br />Schon an der Halbmarathonmarke waren nur noch fünf Läufer in der Spitzengruppe: Neben Röthlin, Martinez und Safronov waren dies noch der Italiener Ruggero Pertile und der Franzose James Theuri, der das Feld mit einer Zwischenzeit von 67:43 anführte, später aber auch aussteigen sollte. Etwa bei Kilometer 28 setzte sich Viktor Röthlin dann aus der vierköpfigen Gruppe ab – Safronov war zwischenzeitlich auf Platz sechs zurückgefallen, konnte in der Schlussphase aber noch einmal aufholen.<br /><br />Bei Kilometer 30 hatte Viktor Röthlin mit einer Zeit von 1:35:58 Stunden bereits einen Vorsprung von elf Sekunden auf José Manuel Martinez, der nun ebenfalls alleine lief. Der Schweizer, der vor vier Jahren bei der EM hinter Stefano Baldini Silber gewonnen hatte, dann in Osaka 2007 WM-Dritter war und bei Olympia 2008 als Sechster bester Europäer war, vergrößerte seinen Vorsprung. Viktor Röthlin war der einzige, der das Tempo in etwa halten konnte, die anderen wurden langsamer und fielen daher immer weiter zurück. José Manuel Martinez war froh, dass er den zweiten Platz halten konnte: „Es ist ein Traum für mich, vor heimischem Publikum eine Medaille zu gewinnen“, sagte der Spanier. Etwa fünf Kilometer vor dem Ziel hatte Dmitriy Safronov den bis dahin drittplatzierten Ruggero Pertile überholt. Der Italiener wurde schließlich Vierter in 2:19:33 Stunden. Ihm folgten auf den Plätzen fünf bis acht Pablo Villalobos (2:19:56), Rafael Iglesias (beide Spanien/2:20:14), Migido Bourifa (Spanien/2:20:35) und der Brite Lee Merrien (2:20:42).<br /><br />Die Story des Tages lieferte jedoch Viktor Röthlin, der schon in Osaka bei der WM und dann bei Olympia in Peking bewiesen hatte, dass er in großer Hitze sehr gut laufen kann. Doch dieses Mal waren die Voraussetzungen für ihn persönlich ganz andere. Eigentlich wollte er nach dem sechsten Rang bei Olympia im April 2009 beim London-Marathon starten. Im Februar 2009 lief er zunächst beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate), musste dort aber wegen Magenproblemen aufgeben. Auf dem Rückflug erlitt er eine Thrombose, die später zu einer zweimaligen Lungenembolie führte. Viktor Röthlin lag auf der Intensivstation, konnte wochenlang keinen Sport betreiben und musste noch ein halbes Jahr lang blutverdünnende Medikamente nehmen. Ende des vergangenen Jahres musste er sich zudem einer Fersenoperation unterziehen.<br /><br />Vor dem EM-Marathon hatte er keinen internationalen Wettkampf bestritten. „Das war mein 19. Marathonlauf und er hat sich angefühlt wie mein erster“, sagte Viktor Röthlin nach seinem Sieg. „Ich hoffte, dass ich gut laufen würde, aber ich war mir nicht sicher vor dem Start. Es hätte auch passieren können, dass meine Karriere heute zu Ende gewesen wäre, aber jetzt bin ich wieder zurück. Es ist ein tolles Gefühl.“ Der 35-Jährige ist der erste Schweizer, der im Marathon eine Goldmedaille gewonnen hat – weder bei einer EM noch bei einer WM oder bei Olympischen Spielen war ein Schweizer jemals vorne. „Ich war mir nicht sicher während des Rennens. Ich bin einfach weitergelaufen. Ich renne gerne in der Hitze. Im Vergleich zur WM in Osaka 2007 war es heute hier kalt!“<br /><br />Text: race-news-service.com<br />Foto: photorun.net<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:06:00 +0200</pubDate>
			
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