{"id":629134,"date":"2022-07-13T08:48:28","date_gmt":"2022-07-13T06:48:28","guid":{"rendered":"https:\/\/deploy.frankfurt-marathon.com\/?p=629134"},"modified":"2022-07-13T08:48:28","modified_gmt":"2022-07-13T06:48:28","slug":"wm-vorschau-teil-2-die-bahnrennen-der-frauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankfurt-marathon.com\/en\/wm-vorschau-teil-2-die-bahnrennen-der-frauen\/","title":{"rendered":"WM-Vorschau (Teil 2): Die Bahnrennen der Frauen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8221;2\/3&#8243;][vc_column_text]<strong>Am Freitag beginnen in Eugene die zehnt\u00e4gigen Leichtathletik-Weltmeisterschaften (15. bis 24. Juli). Zum ersten Mal finden die Titelk\u00e4mpfe in den USA statt. Hier lesen Sie in vier Teilen die Vorschauen auf die Lauf-Wettbewerbe, von den 800 Metern bis zum Marathon.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>10.000 m: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Finale: 16. Juli, 21.20 Uhr MESZ<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Sifan Hassan wird kurzfristig entscheiden, \u00fcber welche zwei Distanzen sie bei der WM startet. Die 10.000- und 5.000-m-Olympiasiegerin aus Holland, die in Tokio zudem Bronze \u00fcber 1.500 m gewann, ist f\u00fcr alle drei Wettbewerbe gemeldet. Startet sie \u00fcber die 25-Runden-Distanz, kommt es zu einem neuen Aufeinandertreffen mit der \u00e4thiopischen Weltrekordlerin Letesenbet Gidey. W\u00e4hrend die erst 22-j\u00e4hrige \u00c4thiopierin Ejgayehu Taye f\u00fcr eine \u00dcberraschung sorgen k\u00f6nnte, ist Margaret Kipkemboi die zurzeit schnellste Kenianerin. Gemeldet ist auch die 5.000-m-Weltmeisterin Hellen Obiri (Kenia). Sehr stark pr\u00e4sentierte sich in dieser Saison die Britin Eilish McColgan, die mit 30:19,02 Minuten die Jahresweltbestzeit h\u00e4lt. Man darf gespannt sein, wie sie sich gegen die Afrikanerinnen schlagen wird. Dies gilt auch f\u00fcr Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen), die bei Olympia vor einem Jahr einen beachtlichen achten Platz erreicht hatte. Es bleibt aber abzuwarten, wie sie sich nach einer Corona-Infektion im Juni erholt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>5.000 m <\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorl\u00e4ufe: 21. Juli, 1.25 Uhr MESZ<\/strong><\/p>\n<p><strong>Finale: 24. Juli, 2.25 Uhr MESZ<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Das 5.000-m-Rennen ist in der Breite der Spitze extrem stark besetzt. Zwar steht die Titelverteidigerin Hellen Obiri nicht auf der Startliste &#8211; die Kenianerin l\u00e4uft die 10.000 m nachdem sie sich auf der Stra\u00dfe bereits auf l\u00e4ngere Strecken konzentriert hatte -, doch es ist damit zu rechnen, dass Hollands Olympiasiegerin Sifan Hassan \u00fcber 5.000 m l\u00e4uft. Die Weltrekordlerin Letesenbet Gidey (\u00c4thiopien) will offenbar auch die 5.000 m laufen, zudem steht ihre Landsfrau Ejgayehu Taye auf der Startliste. Sie h\u00e4lt mit 14:12,98 Minuten die aktuelle Weltjahresbestzeit. Es sind noch einige weitere starke Afrikanerinnen im Rennen, so dass es mit Ausnahme von Sifan Hassan f\u00fcr die st\u00e4rksten Europ\u00e4erinnen &#8211; dazu z\u00e4hlen neben Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen) die Britin Eilish McColgan und die Norwegerin Karoline Grovdal &#8211; schwer werden wird, ganz vorne mitzulaufen. Vor drei Jahren in Doha hatte Konstanze Klosterhalfen \u00fcberraschend die WM-Bronzemedaille gewonnen. Dieses Mal ist die Konkurrenz aber wohl st\u00e4rker. F\u00fcr Sara Benfares (LC Rehlingen) geht es darum, sich im Vorlauf gut zu schlagen und Erfahrungen zu sammeln. Alina Reh (SCC Berlin) hat sich gegen einen 10.000-m-Start bei der WM entschieden und l\u00e4uft ebenfalls \u00fcber 5.000 m. Sie bewies zuletzt aufsteigende Form, allerdings wird es schwierig, das Finale zu erreichen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>3.000 m Hindernis<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorl\u00e4ufe: 16. Juli, 19.35 Uhr MESZ<\/strong><\/p>\n<p><strong>Finale: 21. Juli, 4.45 Uhr MESZ<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) mischte \u00fcber Jahre hinweg immer wieder vorne mit bei den gro\u00dfen Titelk\u00e4mpfen. Die zweimalige WM-Dritte (2015 und 2019) und amtierende Europameisterin konnte krankheitsbedingt erst sp\u00e4ter als ohnehin schon geplant in die Saison einsteigen und war dann noch weit weg von ihrer Bestform. Wenn sie sich in kurzer Zeit nicht noch deutlich steigern konnte, wird es schwer, \u00fcberhaupt den Endlauf zu erreichen. Das gilt auch f\u00fcr Lea Meyer (ASV K\u00f6ln), die sich in dieser Saison mehrfach verbesserte, 9:25,61 Minuten erreichte und sich damit f\u00fcr die WM qualifizierte. Das ist ein Erfolg f\u00fcr die K\u00f6lnerin, doch um ein gro\u00dfes Hindernis-Finale zu erreichen, ist in der Regel noch ein anderes Leistungsniveau n\u00f6tig. Zwei L\u00e4uferinnen rannten bisher bereits Zeiten von unter neun Minuten in diesem Jahr: Winfred Yavi (Bahrain) und Norah Jeruto (Kasachstan) liefen 8:56,55 beziehungsweise 8:57,97. Sie geh\u00f6ren wie die Olympiasiegerin Peruth Chemutai (Uganda), die US-L\u00e4uferinnen Emma Coburn, Courtney Wayment und Courtney Frerichs sowie die Weltmeisterin und Weltrekordlerin Beatrice Chepkoech zu den Favoritinnen, wobei die Kenianerin zuletzt nicht \u00fcberzeugen konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>1.500 m <\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorl\u00e4ufe: 16. Juli, 3.10 Uhr MESZ <\/strong><\/p>\n<p><strong>Halbfinale: 17. Juli, 4.05 Uhr MESZ <\/strong><\/p>\n<p><strong>Finale: 19. Juli, 4.50 Uhr MESZ<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kenias Olympiasiegerin Faith Kipyegon geht als Favoritin ins 1.500-m-WM-Rennen. Die 28-J\u00e4hrige h\u00e4lt mit der Weltklassezeit von 3:52,59 Minuten auch die aktuelle Jahresweltbestzeit. Sifan Hassan (Niederlande), die vor drei Jahren in Doha den WM-Titel \u00fcber diese Strecke gewann, k\u00f6nnte sie wohl am ehesten gef\u00e4hrden, sofern sie sich f\u00fcr einen Start \u00fcber diese Distanz entscheidet. Stark einzusch\u00e4tzen sind aber auch die \u00c4thiopierin Gudaf Tsegay und die Britin Laura Muir. Hanna Klein (LAV Stadtwerke T\u00fcbingen) gibt bei der WM der 1.500-m-Strecke den Vorzug, obwohl sie \u00fcber 5.000 m in dieser Saison eine pers\u00f6nliche Bestzeit gelaufen war und \u00fcber diese Distanz wohl die besseren Chancen h\u00e4tte. F\u00fcr sie geht es darum, das Halbfinale zu erreichen &#8211; mehr erscheint nicht m\u00f6glich. Vielleicht kann auch Katharina Trost (LG Stadtwerke M\u00fcnchen)\u00a0\u00fcber den Vorlauf hinauskommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>800 m <\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorl\u00e4ufe: 22. Juli, 2.10 Uhr MESZ<\/strong><\/p>\n<p><strong>Halbfinale: 23. Juli, 3.35 Uhr MESZ<\/strong><\/p>\n<p><strong>Finale: 25. Juli, 3.35 Uhr MESZ<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Olympiasiegerin Athing Mu, der im vergangenen Jahr als 19-J\u00e4hrige ein phantastischer Durchbruch gelungen war, kommt gerade rechtzeitig vor der WM in Form. Die US-Amerikanerin ist somit die Favoritin in Eugene. Nicht minder sensationell war 2021 der Aufstieg der inzwischen auch erst 20-j\u00e4hrigen Keely Hodgkinson. Die Britin lief bei Olympia zur Silbermedaille. Sie zeigte in dieser Saison schon ein paar gute Leistungen. Ob sie aber Athing Mu gef\u00e4hrden kann, erscheint fraglich. In den Kampf um die Medaillen k\u00f6nnten auch Ajee Wilson (USA), Mary Moraa (Kenia), Jemma Reekie (Gro\u00dfbritannien) und eine der \u00e4thiopischen Starterinnen eingreifen. F\u00fcr Christina Hering (LG Stadtwerke M\u00fcnchen) und Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) ist das Erreichen des Halbfinales das prim\u00e4re Ziel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Text: <a href=\"http:\/\/race-news-service.com\/\">race-news-service.com<\/a><\/p>\n<p>Foto: <a href=\"http:\/\/photorun.net\/\">photorun.net<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8221;1\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8221;629137&#8243;][dhsv_vc_caption text=&#8221;Zu einem neuen Duell zwischen Weltrekordlerin Letesenbet Gidey und Olympiasiegerin Sifan Hassan (rechts) wird es wohl bei der WM in Eugene kommen &#8211; vielleicht sogar gleich zweimal. | Foto: www.photorun.net&#8221;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8221;2\/3&#8243;][vc_column_text]Am Freitag beginnen in Eugene die zehnt\u00e4gigen Leichtathletik-Weltmeisterschaften (15. bis 24. Juli). Zum ersten Mal finden die Titelk\u00e4mpfe in den USA statt. 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