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5. September 2019 | Presse-News

Weltrekordler Mark Kiptoo startet beim Mainova Frankfurt Marathon

Der 43-jährige Kenianer will am Main seine Masters-Bestmarke angreifen / „Frankfurt ist ein sehr gutes Pflaster mit vielen tollen Erinnerungen“ / Männer-Profifeld nimmt Konturen an

Es war der erste Weltrekord in der Geschichte des Mainova Frankfurt Marathon: Als Mark Kiptoo im vergangenen Jahr als Sechster über den Zielstrich in der Festhalle rannte, zeigte die Uhr 2:07:50 Stunden an. In der Masters-Altersklasse (über 40 Jahre) war nie zuvor jemand schneller über 42,195 Kilometer. Der Kenianer ist der rennende Beweis dafür, dass auch jenseits der 40 Weltklassezeiten möglich sind.

 

Nun wird Kiptoo, Frankfurt-Sieger von 2014, zurückkehren an die Stätte seiner größten Erfolge und auch bei der diesjährigen Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathon an den Start gehen. Einiges spricht dafür, dass der 43-Jährige den Weltrekord abermals verbessern kann.

 

Sein Rekordrennen bestritt er schließlich im vergangenen Jahr bei windigen Bedingungen. Und am 27. Oktober will er nun noch mehr: „Frankfurt ist ein sehr gutes Pflaster mit vielen schönen Erinnerungen für mich. Ich möchte versuchen, das Rennen zu gewinnen und dabei meinen Weltrekord weiter verbessern“, sagt Kiptoo.

 

Der sympathische Athlet ist ein wahrer Frankfurt-Experte. Im Jahr 2013 lieferte er sich bei seinem Marathondebüt bis in die Festhalle hinein ein atemraubendes Duell mit seinem Landsmann Vincent Kipruto, das dieser mit nur einer Sekunde Vorsprung für sich entschied. Ein Jahr später kehrte Kiptoo zum ältesten deutschen Stadtmarathon zurück und holte das knapp Versäumte nach: Sieg in 2:06:49 Stunden.

 

„Wir freuen uns sehr, dass Mark Kiptoo nach seinem fantastischen Rennen 2018 zu uns nach Frankfurt zurückkehrt“, sagt Renndirektor Jo Schindler. „Das sagt viel aus über die Qualität unserer Veranstaltung, denn Mark weiß, dass er hier beste Bedingungen vorfindet für ein weiteres Weltrekord-Rennen.“

 

Dass Kiptoo in fortgeschrittenem Alter noch solche Marathonzeiten laufen kann, liegt auch daran, dass er erst mit 37 Jahren auf die klassische Distanz gewechselt ist und noch nicht viele Jahre des extrem fordernden Marathontrainings in den Beinen hat. „Meine Vorbereitungen laufen sehr gut und so Gott will, werde ich einen weiteren erfolgreichen Tag in Frankfurt erleben“, sagt der Kenianer, dessen Bestzeit (2:06:00) vom Eindhoven Marathon 2015 stammt.

 

Auch bei der 38. Ausgabe des Laufklassikers am Main wird ein starkes Männer-Profifeld am Start sein. Dazu gehören auch zwei weitere Kenianer, die in Frankfurt im vergangenen Jahr zu überzeugen wussten. Amos Mitei erreichte in 2:07:28 Stunden Rang vier, Kenneth Keter wurde Fünfter (2:07:34). Bernard Kipyego ist ein weiterer starker Landsmann, der den Sieg beim Amsterdam Marathon 2015 (2:06:19) vorweisen kann.

 

Ein Topkandidat für den Sieg in der Festhalle 2019 ist Fikre Bekele. Der Äthiopier, nicht verwandt mit der Lauf-Legende Kenenisa Bekele, kommt mit der Empfehlung einer starken Frühjahrsleistung nach Frankfurt. Bekele wurde beim traditionell stark besetzten Seoul Marathon Vierter in 2:06:27 Stunden.

Es war der erste Weltrekord in der Geschichte des Mainova Frankfurt Marathon: Als Mark Kiptoo im vergangenen Jahr als Sechster über den Zielstrich in der Festhalle rannte, zeigte die Uhr 2:07:50 Stunden an. In der Masters-Altersklasse (über 40 Jahre) war nie zuvor jemand schneller über 42,195 Kilometer. Der Kenianer ist der rennende Beweis dafür, dass auch jenseits der 40 Weltklassezeiten möglich sind.