Die Geschichte des Frankfurt Marathon
Vom Hoechst-Marathon 1981 in die Weltelite des Laufsports
Historie

Gegen alle Widerstände rufen die damaligen Macher in Frankfurt den Hoechst-Marathon ins Leben. 3169 Läufer melden sich an. Lauflegende Emil Zatopek gibt am 17. Mai vor dem Tor Ost der Farbwerke Hoechst den Startschuss – ein Laufklassiker ist geboren. Kjell-Erik Stahl (Schweden, 2:13:20) und Doris Schlosser (2:47:18) sind die Premierensieger.

Schon sind 5529 Läufer am Start und damit ist der Frankfurt Marathon der größte Straßenlauf Deutschlands. Die Sieger Delfim Moreia (Portugal, 2:12:54) und die Landshuterin Heidi Hutterer 2:36:38) liefern starke Ergebnisse.

250000 Zuschauer feuerten die Läufer trotz 12 Grad und Nieselregen an. Der Türke Ahmet Altun siegt in Streckenrekordzeit von 2:12:41 Stunden. Bei den Frauen gewinnt die Darmstädterin Charlotte Teske trotz Gehpause wegen Magenschmerzen in neuer deutscher Rekordzeit von 2:28:32 Stunden.

Sieger Dereje Nedi (Äthiopien, 2:11:18) sorgt für einen neuen Streckenrekord, auch der Zweit- und Drittplatzierte blieben unter 2:12 Stunden. Bei den Frauen wiederholt Charlotte Teske in 2:31:16 ihren Vorjahrestriumph – obwohl sie abermals eine Gehpause einlegen muss.

Erstmals finden die Deutschen Meisterschaften in Frankfurt statt – und Herbert Steffny (2:12:12) lässt sich nach einem beeindruckenden Schlussspurt als erster deutscher Sieger und Meister feiern. Charlotte Teske muss in diesem Jahr der Niederländerin Carla Beurskens (2:28:37) den Vortritt lassen. Tolles Niveau: Ein Viertel der 7292 Finisher bleibt unter drei Stunden.

Die Hoechst AG zieht sich als Sponsor zurück, der Frankfurt Marathon fällt aus.

Der Frankfurt Marathon fasst bei seinem neuen Termin im Herbst wieder Fuß. 5300 Meldungen sind zwar ein Rückschritt, aber immerhin geht es mit reduziertem Budget weiter. Der Schotte Lindsey Robertson (2:13:30) und die Kölnerin Anabel Holtkamp (2:45:21) siegen.

Mit der Deutschen Bahn als Titelsponsor geht es weiter. 5575 Meldungen bedeuten aber nur eine kleine Steigerung. Die Überraschungsgewinner sind Jos Sasse (Niederlande, 2:13:15) und Grete Kirkeberg (Norwegen, 2:35:44).

6759 Meldungen – es geht wieder aufwärts. Nach seinem Sieg in München gewinnt Herbert Steffny auch den Frankfurt Marathon (2:13:51) bei Spitzentemperaturen von 23 Grad. Bei den Frauen setzt sich Iris Biba (2:33:14) durch.

Nach der Wende dürfen 1300 ostdeutsche Athleten dank Titelsponsor Deutsche Bahn kostenlos mit dem Zug anreisen und in Frankfurt starten. Insgesamt melden 8042 Läufer und erleben bei Regen und Wind die Erfolge von Konrad Dobler aus München (2:13:29) und der Berlinerin Kerstin Preßler (2:34:13).

Herbert Steffnys dritter Streich in Frankfurt, dieses Mal in 2:13:45 Stunden. Auch auf den zweiten und dritten Rang laufen erstmals deutsche Athleten. Bei den Frauen setzt sich die Belgierin Linda Milo (2:35:11) durch.

Trotz Dauerregen und kühlen sieben Grad sorgt der Berliner Steffen Dittmann (2:12:59) auf einem neuen, schnelleren Kurs für ein starkes Ergebnis. Bei den Frauen ist die Norwegerin Bente Moe (2:32:36) die Schnellste.

Stephan Freigang aus Cottbus, im Jahr zuvor in Barcelona Olypiadritter, siegt in deutscher Jahresbestzeit (2:11:53). Sissel Sofie Grottenberg (2:36:50) sorgt bei den Frauen für einen norwegischen „Hattrick“ in Frankfurt.

Ohne Titelsponsor, mit Deutschen Meisterschaften, mit einem Melderekord von 9308 Läufern und mit einer Weltklassezeit bei den Frauen: Der Frankfurt Marathon 1994 hat einiges zu bieten. Vor allem die strahlende Siegerin Franziska Moser aus der Schweiz, die in 2:27:44 Stunden triumphiert. Bei den Männern gewinnt Terje Nass (Norwegen, 2:13:19).

Die Frankfurter Erfolgsstory von Katrin Dörre-Heinig aus Erbach im Odenwald beginnt. Die Olympiadritte von 1988 siegt nach Verletzungspause ungefährdet in 2:31:31 Stunden. Bei den Männern setzt sich der Russe Oleg Otmakov (2:12:35) durch. Eta ist neuer Titelsponsor.

Katrin Dörre-Heinig siegt in der Weltklassezeit von 2:28:33 Stunden. Doch die Schlagzeilen gehören dem Männer-Sieger Martin Bremer. Der 26-Jährige ist mit seinen Kräften am Ende, benötigt für die letzten beiden Kilometer knapp acht Minuten, stürzt kurz vor dem Zielband – und rettet vier Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Wieder ein deutscher Doppelsieg! Dazu triumphieren Katrin Dörre-Heinig (2:26:48) bei ihrem dritten Frankfurt-Erfolg in Serie und Michael Fietz (2:10:59) in jeweils neuen Streckenrekorden. Der Frankfurt Marathon etabliert sich dank starker Ergebnisse als Nummer zwei in Deutschland.

Der Kenianer Abel Gisemba lässt sich auch von Windböen bis zu 90 Stundenkilometern nicht aufhalten, siegt in 2:11:41 Stunden. 9069 Läufer haben gemeldet. Bei den Frauen gewinnt die Kenianerin Angelina Kanana (2:31:38).

Der Inlineskater-Boom erfasst auch den Frankfurt Marathon (neuer Titelsponsor: Bosch Mobile). Bei abermals schlechtem Wetter kommen der Este Pavel Loskutov (2:12:37) und Esther Barmasai (Kenia, 2:33:58) als Erste ins Ziel. Der Äthiopier Haile Koricho rennt auf zerschlissenen Strümpfen noch auf Rang elf in 2:17:35.

Der Kenianer Henry Cherono siegt in neuer Streckenrekordzeit von 2:10:40 Stunden beim Frankfurter Laufklassiker, der nunmehr als „Euro-Marathon“ firmiert. Seine Landsfrau Esther Barmasai wiederholt ihren Vorjahressieg in 2:31:04 Stunden.

Zum vierten Mal ist Frankfurt Gastgeber der Deutschen Meisterschaften. Und die eingebürgerte Luminita Zaituc holt sich in 2:26:01 Stunden neben dem nationalen Titel auch den Streckenrekord. Der Männersieger heißt wie zwei Jahre zuvor: Pavel Loskutov (Estland, 2:11:09).

Eine neue Ära beginnt: Renndirektor Jo Schindler erlebt in seinem ersten Jahr – die Veranstaltung heißt nun Eurocity Marathon Messe Frankfurt – miese Wetterbedingungen mit orkanartigem Wind. Die Frauensiegerzeit von 2:26:58 Stunden von der Spanierin Maria Abel ist dabei aller Ehren wert. Bei den Männern siegt Eliud Kerling (Kenia, 2:12:32).

Viele Träume werden wahr: Der erstmalige stimmungsvolle Einlauf in die Festhalle wird zu einem vollen Erfolg vor begeisterten Zuschauern – und der Kenianer Boaz Kimaiyo schraubt den Streckenrekord auf 2:09:28 Stunden. Siegerin Luminita Zaituc kämpft sich bei den Frauen nach 2:29:41 Stunden ins Ziel. Es ist das Premierenjahr für den VGF-Staffelmarathon.

Wieder ein neuer Streckenrekord durch Boaz Kimaiyo. Der Kenianer benötigt in diesem Jahr nur 2:09:10 Stunden für den schnellen Frankfurter Kurs. Mit 15241 Startern in allen Wettbewerben des Wochenendes feiern die Organisatoren auch einen neuen Teilnehmerrekord. Bei den Frauen setzt sich die Russin Oleysa Nurgalieva (2:29:48) mit nur einer Sekunde Vorsprung vor ihrer Zwillingsschwester Elena durch.

Ein Frankfurt Marathon der Superlative: Zwei Streckenrekorde, Melderekord (17195 Teilnehmer), perfektes Wetter, fantastische Stimmung in der Festhalle: Bei den Erfolgen von Wilfred Kigen (Kenia, 2:08:29) – die ersten Drei bleiben unter der alten Kursbestzeit – und Alevtina Biktimirova (Russland, 2:25:12) bleiben qualitativ keine Wünsche offen.

Keine Streckenrekorde zum 25. Geburtstag, aber mit 17478 Meldungen eine neue Bestmarke. Wilfred Kigen aus Kenia (2:06:06) gewinnt zum zweiten Mal in Folge in der Festhalle. Den russischen „Hattrick“ am Main macht Svetlana Ponomarenko (2:30:05) perfekt. Einen neuen Rekord verzeichnet die Sportartikelmesse Marathon Mall mit knapp 40000 Besuchern.

Hattrick für Wilfred Kigen! Der Kenianer triumphiert in neuer Streckenrekordzeit von 2:07:58 Stunden. Bei den Frauen gelingt Melanie Kraus aus Leverkusen nach fulminanter Aufholjagd ein Überraschungssieg (2:28:56), der ihr auch die Olympiaqualifikation einbringt. Dieter Baumann steht seinen ersten Marathon in 2:30 Stunden durch. 18302 Athleten bedeuten neuen Teilnehmerrekord beim nunmehr unter Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon firmierenden Lauf.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter. Dem Kenianer Robert K. Cheruiyot erreicht im zarten Alter von 20 Jahren bei seinem Debüt gleich einen neuen Streckenrekord (2:07:21). Besonders umjubelt ist der Sieg von Sabrina Mockenhaupt bei ihrer Frankfurt-Premiere in 2:26:22 Stunden. Erstmals werden über 12000 Meldungen für die 42,195-Kilometer-Strecke abgegeben. Der Frankfurt Marathon erhält erstmals das Gold Label des Internationalen Leichtathletik-Verbandes – und erfüllt die ambitionierten Vorgaben bis heute.

Beim Commerzbank Frankfurt Marathon gibt es abermals einen neuen Streckenrekord. Der Kenianer Gilbert Kirwa erreicht nach 2:06:14 Stunden die Ziellinie in der Festhalle – die damals drittschnellste Zeit des Marathonjahres. Beim umjubelten Karriereausstand von Luminita Zaituc siegt die Kenianerin Agnes Kiprop (2:26:57).

Der Frankfurt Marathon etabliert sich endgültig unter den Premiumveranstaltungen in der Welt. Wilson Kipsang aus Kenia erreicht die Festhalle in sensationellen 2:04:57 Stunden – na klar, ein neuer Streckenrekord. Weltklasse und Kursbestzeit auch bei den Frauen: Die Siegerin heißt Caroline Kilel (Kenia, 2:23:25). Aufsehen erregt auch der 99 Jahre alte Inder Fauja Singh als Teilnehmer einer interreligiösen Staffel.

Ein denkwürdiges Jahr für den BMW Frankfurt Marathon und zudem ein grandioser 30. Geburtstag. Vorjahressieger Wilson Kipsang setzt noch einen drauf und verfehlt in der Fabelzeit von 2:03:42 Stunden den Weltrekord nur um vier Sekunden. Die Festhalle bebt! Selbst der Zweit- und Drittplatzierte bleiben unter 2:06 Stunden. Die Äthiopierin Mamitu Daska erzielt in 2:21:59 eine neue Kursbestzeit. Mit 15210 Marathon-Anmeldungen ist der Laufklassiker am Main erstmals ausgebucht.

Die Frankfurter Organisatoren haben mit Patrick Makau aus Kenia den aktuellen Weltrekordhalter verpflichtet. Doch Temperaturen von nur knapp über null Grad am Start machen ein Rekordrennen unmöglich. Der Kenianer kämpf sich durch und siegt in 2:06:08 Stunden. Bei den Frauen unterbietet die Äthiopierin Meselech Melkamu in 2:21:01 Stunden einmal mehr den Streckenrekord.

Wieder kein Glück mit dem Wetter! Vincent Kipruto aus Kenia siegt bei extremem Wind und mitunter starkem Regen in 2:06:15 Stunden – nach einem atemraubenden Finish mit nur einer Sekunde Vorsprung vor Landsmann Mark Kiptoo. Caroline Kilel (Kenia, 2:22:34) ist die schnellste Frau im Feld. Die 7000 Zuschauer in der Festhalle bereiten den Hahner-Twins Anna (2:27:55) und Lisa (2:30:17) einen begeisternden Empfang.

Was für ein Debüt über 42,195 Kilometer! Der Tübinger Arne Gabius begeistert in Frankfurt mit der viertbesten je von einem deutschen Athleten gelaufenen Zeit: 2:09:32 Stunden. So schnell war noch kein Deutscher vor ihm beim ersten Marathonstart. Mark Kiptoo (2:06:49) aus Kenia hat in diesem Jahr in einem abermals äußerst spannenden Finish das bessere Ende für sich. Bei den Frauen siegt die Äthiopierin Aberu Kebede in 2:22:21 Stunden.

Der 25. Oktober war ein Tag der Bestzeiten. Arne Gabius lief in 2:08:33 Stunden einen neuen deutschen Rekord beim Frankfurt Marathon und knackte den 27 Jahre währenden Rekord von Jörg Peter. Der Äthiopier Sisay Lemma siegte in 2:06:26 Stunden. Bei den Frauen setzte sich die Äthiopierin Gulume Tollesa in einem Herzschlagfinale auf dem roten Teppich in 2:23:12 Stunden durch. Nur einen Schritt vor ihrer Landsfrau Diknesh Mekash, gefolgt von Koren Yal (2:23:52), ebenfalls aus Äthiopien. Lisa Hahner gewann den deutschen Meistertitel und verbesserte in 2:28:39 Stunden ihre persönliche Bestzeit deutlich.

 

Ergebnisheft 2015 (PDF)

Nur 15 Sekunden fehlten Fate Tola zur Sensation beim 35. Mainova Frankfurt-Marathon. Die 29-jährige Läuferin der LG Braunschweig, die am Sonntag ihr erstes Marathonrennen nach ihrer Einbürgerung lief, erreichte einen überraschenden zweiten Rang und wurde nicht nur Deutsche Meisterin sondern mit einer Zeit von 2:25:42 Stunden auch zur viertschnellsten deutschen Marathonläuferin aller Zeiten. Vor ihr stehen in der deutschen Alltime-Liste nur Irina Mikitenko (2:19:19), Katrin Dörre-Heinig (2:24:35) und Uta Pippig (2:25:37).

 

Wenn das Rennen 300 Meter länger gewesen wäre, hätte die Siegerin wohl Fate Tola geheißen. So aber feierte Mamitu Daska ihren zweiten Frankfurt-Sieg nach 2011. Die 33-jährige Äthiopierin lief lange Zeit im Bereich des Streckenrekordes von 2:21:01, brach am Ende jedoch nach vorherigen Magenproblemen ein und rettete sich in 2:25:27 ins Ziel. Rang drei ging an die Kenianerin Sarah Jebet (2:27:07), Vierte wurde bei sehr guten Wetterbedingungen überraschend Lindsay Flanagan (USA) mit 2:29:28.

 

Der Kenianer Mark Korir gewann das Rennen der Männer mit 2:06:48 Stunden. Der 28-Jährige setzte sich in einem kenianischen Dreikampf gegen seine Landsleute Martin Kosgey (2:07:22) und Cybrian Kotut (2:07:28) durch. Vierter wurde überraschend der US-Amerikaner Robert Curtis, der nach 2:11:20 im Ziel war.

 

Bei den Männern gewann überraschend Marcus Schöfisch (SC DHfK Leipzig) mit 2:20:12 Stunden den deutschen Meistertitel. Für den Mainova Frankfurt-Marathon, der als IAAF Gold Label Rennen zur international höchsten Kategorie der Straßenrennen gehört, hatten 15.850 Läufer gemeldet. Das ist das zweitbeste Meldeergebnis in der Geschichte der Veranstaltung. 11.880 Läufer wurden im Ziel registriert. Insgesamt bewegte das sportliche Großereignis am Rennwochenende in allen Wettbewerben über 27.500 Läufer – so viele wie nie zuvor.

Ergebnisheft 2016 (PDF)

Der Äthiopier Shura Kitata Tola und die Kenianerin Vivian Cheruiyot haben die 36. Ausgabe des Laufklassikers am Main gewonnen. Der deutsche Lauf-Star Arne Gabius blieb bei seinem starken Rennen mit 2:09:59 Stunden als Sechster haarscharf unter 2:10. Kitata lief bei schwierigen Bedingungen mit starkem Wind hochklassige 2:05:50 und führte vor seinen Landsleuten Kelkile Gezahegn Woldaregay (2:06:56) und Getu Feleke (2:07:46) einen äthiopischen Dreifachsieg an.

Drei Marathonstarts in Frankfurt, dreimal mit der von Christoph Kopp vergebenen „Glücksnummer 7“ und dreimal unter 2:10 Stunden: Frankfurt erwies sich für den deutschen Rekordhalter Arne Gabius einmal mehr als ideales Pflaster. „Es war richtig hart im Gegenwind, und ich bekam im letzten Teil Probleme mit meiner linken Oberschenkelrückseite. Aber ich bin volles Risiko gegangen, um die Zeit von unter 2:10 noch zu erreichen“, sagte Gabius, der eine deutsche Jahresbestzeit lief. Mit seinen 2:09:59 schob er sich an dritte Stelle der europäischen Jahresbestenliste.

Alle Wettbewerbe zusammengerechnet verzeichneten die Veranstalter 26.482 Meldungen aus 108 Nationen, davon 14.513 Läufer über die 42,195-Kilometer-Distanz. Die Bedingungen waren für die Läufer besser als befürchtet, durch den starken Wind aber sehr herausfordernd. „Letztlich habe ich mit meinem Optimismus Recht behalten und es gab recht vernünftige Rennbedingungen, das zeigen auch die Ergebnisse mit vielen hochklassigen Zeiten“, sagte Veranstalter Jo Schindler. „Es war toll, mit welcher Begeisterung die Läufer das Ziel erreichten.“

Die 5.000-Meter-Olympiasiegerin Vivian Cheruiyot lief in ihrem zweiten Marathon eine persönliche Bestzeit von 2:23:35. Lange Zeit lag sie auf Streckenrekordkurs von 2:21:01, doch im starken Wind konnte auch sie das Tempo nicht durchhalten.  Zweite wurde Yebrgual Melese in 2:24:30 vor ihrer äthiopischen Landsfrau Meskerem Assefa, die nach 2:24:38 im Ziel in der Festhalle war. Die beiden konnten am Ende den Rückstand auf die Siegerin Cheruiyot noch deutlich verkürzen. Als Fünfte jubelte die US-Amerikanerin Sara Hall über eine persönliche Bestzeit von 2:27:21.

Während Arne Gabius sich erwartungsgemäß den deutschen Meistertitel sicherte, gab es bei den Frauen eine Überraschung: Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) überholte in der Schlussphase die Titelverteidigerin Fate Tola (LG Braunschweig) und war als Achte und beste Europäerin in 2:29:29 im Ziel. Tola folgte unmittelbar dahinter als Neunte mit 2:30:12. Beide blieben damit klar unter der Norm für die Europameisterschaften in Berlin 2018 von 2:32:00 Stunden.

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