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19. September 2019 | Presse-News

Frauenpower beim Mainova Frankfurt Marathon

Wieder neuer Frauen-Streckenrekord möglich / Valary Jemeli und Alemu Kebede in der Favoritenrolle / Stephanie Twell vor dem Durchbruch auf der schnellen Strecke am Main / „Wollen in Frankfurt eine Frauen-Bestmarke unter 2:20 Stunden erreichen“

Im vergangenen Jahr drückte die Äthiopierin Meskerem Assefa die Bestmarke auf beeindruckende 2:20:36 Stunden. Sehen die Zuschauer am 27. Oktober in der Festhalle einen neuen Streckenrekord der Frauen beim Mainova Frankfurt Marathon? Gut möglich. Denn erneut wird ein erstklassiges Elitefeld auf den schnellen Kurs am Main gehen.

 

Besonders zwei Athletinnen ist zuzutrauen, dass sie die 42,195 Kilometer durch Frankfurt in einer Zeit um 2:20 Stunden bewältigen können. Die Kenianerin Valary Jemeli hat eine persönliche Bestzeit von 2:20:53 Stunden vorzuweisen. Die Äthiopierin Alemu Kebede steht zwar erst bei 2:22:52 Stunden, doch hat sie unlängst in Kopenhagen mit einer herausragenden Halbmarathon-Zeit bewiesen, dass mit ihr beim ältesten deutschen Stadtmarathon zu rechnen sein wird.

 

Dazu kommen mit der Britin Stephanie Twell, der Portugiesin Ana Dulce Felix und der hessischen Lokalmatadorin Katharina Steinruck (geb. Heinig) drei europäische Topläuferinnen. Die Veranstalter rechnen mit insgesamt rund 14000 Marathonteilnehmern bei der 38. Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathon.

 

Renndirektor Jo Schindler: „Wir haben auch in diesem Jahr ein schlagkräftiges Elitefeld bei den Frauen zusammengestellt, das ein hochklassiges wie spannendes Rennen verspricht. Unser Ziel ist es, eines Tages eine Bestmarke von unter 2:20 Stunden aufzubieten. Wenn es in diesem Jahr schon klappt, umso besser.“

 

Zumindest der aktuelle Streckenrekord von 2:20:36 Stunden dürfte bei adäquaten Wetterbedingungen angegriffen werden. Die Kenianerin Valary Jemeli ist bereits drei Marathons unter 2:22 Stunden gelaufen, inklusive ihrer in Berlin 2017 aufgestellten Bestzeit von 2:20:53 Stunden.

 

Dass Alemu Kebede nicht nur eine Mitfavoritin ist, sondern in Topform an den Main reisen wird, beweist ihr starker Auftritt beim Kopenhagen Halbmarathon Mitte September. Die Äthiopierin verbesserte ihre persönliche Bestzeit auf 66:14 Minuten. Im Frühjahr hatte sie schon eine neue persönliche Bestmarke über die volle Marathondistanz erreicht, als sie den Rom Marathon in 2:22:52 bewältigte.

 

Ana Dulce Felix, die bei den Olympischen Spielen in Rio 16. geworden war, gehört schon seit einer Weile zu den stärksten europäischen Athletinnen über 42,195 Kilometer. Die Portugiesin mit einer Bestzeit von 2:25:15 Stunden wird am 27. Oktober erstmals in Frankfurt an den Start gehen.

 

Viel Potential für eine Überraschung auf Frankfurter Pflaster hat Stephanie Twell. Die Britin galt zu ihren Juniorinnen-Zeiten als potentielle Nachfolgerin von Landsfrau und Überläuferin Paula Radcliffe. Doch Verletzungen bremsten Twells Entwicklung. Ihr solides Marathondebüt in Valencia im vergangenen Jahr (2:30:14) gibt Anlass zur Hoffnung, dass ihr in Frankfurt der Durchbruch gelingen könnte. Zumal die 30-Jährige beim Europacup in London in diesem Sommer mit einem Sieg in neuer persönlicher Bestzeit über 10.000 Meter (31:08:13 Minuten) aufhorchen ließ.

 

Lokalmatadorin Katharina Steinruck (geb. Heinig) startet am 27. Oktober zum dritten Mal in Serie in ihrer Heimatstadt. Die 29-Jährige kehrt nach einer Fersen-OP wieder ins Marathongeschehen zurück und plant, sich mit einer Zeit unter 2:29:30 Stunden für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu qualifizieren.

Steht Stephanie Twell vor dem Durchbruch auf der schnellen Strecke am Main? Foto: www.photorun.net