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10. Februar 2020 | Marathon-NewsUnkategorisiert

#Marathongirl Karina Magee: „Die Reise ist genauso wichtig wie das Ziel.“

Marathongirl Karina ereilte ein Schicksal, das viele Marathonläufer einmal in ihrem Läuferleben kennenlernen: Sie wurde krank und konnte deshalb am Laufsonntag nicht antreten. Wir haben die Schweizerin gefragt, was sie am Renntag gemacht hat und wie sie mit der Enttäuschung umgegangen ist.

 

Wann hat sich herausgestellt, dass der Marathon für dich ausfallen muss?

Das passierte schon früh im Oktober. Wir waren mit der Familie nach Schweden in die Ferien gefahren und dann kam der Klassiker: Man fährt die Systeme etwas herunter und wird krank. Mich hat ein aggressives Virus erwischt – ich bekam Schüttelfrost und der ganze Körper tat mir weh. Mein Gedanke war zunächst gar nicht so sehr beim Marathon, ich habe einfach nur gehofft, dass ich wieder nach Hause komme und gesund werde. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich wieder halbwegs auf die Füße kam.

 

Die Entscheidung war also klar?

Unbedingt. Mit der Zeit kennt man seinen Körper ja und weiß sehr gut, was geht und was nicht. So sehr ich den Sport liebe – Gesundheit ist das A und O, es gab überhaupt keine Chance, am Marathon teilnehmen zu können. Selbst die Anreise aus der Schweiz wäre schon zu beschwerlich gewesen. Das war zwar eindeutig, aber natürlich auch traurig. Wir wollten ja eine Familienunternehmung draus machen, die Kinder wären beim Mini-Marathon dabei gewesen. Und ich fand natürlich das #Marathongirl-Projekt toll und wollte sehr gern ein Vorbild sein und anderen Frauen Mut machen, den Marathon zu versuchen.

 

Und außerdem hattest du ganz umsonst trainiert …

Nein, überhaupt nicht! Die Vorbereitung war sehr wertvoll für mich. Ich habe zusammen mit einer Freundin trainiert, wir haben uns gegenseitig gepusht und hatten eine schöne Zeit beim Training. Am Ende ist die Reise auch wichtig, nicht nur das Ziel.

 

Hast du den Marathon am TV verfolgt?

Ja sicher, es waren ja auch Freunde von uns dabei und das hat mich natürlich interessiert. Außerdem muss ich mir doch ansehen, wo ich nächstes Jahr laufen werde. Denn eins ist natürlich klar: Mit dem Mainova Frankfurt Marathon hab ich noch eine Rechnung offen!

Marathongirl Karina ereilte ein Schicksal, das viele Marathonläufer einmal in ihrem Läuferleben kennenlernen: Sie wurde krank und konnte deshalb am Laufsonntag nicht antreten. Wir haben die Schweizerin gefragt, was sie am Renntag gemacht hat und wie sie mit der Enttäuschung umgegangen ist.